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Nach "Spielchen" mit Alonso: Magnussen bleibt ohne Strafe

Formel1.de-Logo Formel1.de 06.07.2018 Maria Reyer
Kevin Magnussen: Magnussen entgeht einer Strafe für sein Fahrverhalten in FP1 knapp © Sutton Magnussen entgeht einer Strafe für sein Fahrverhalten in FP1 knapp

Haas-Pilot Kevin Magnussen entgeht einer Strafe, nachdem er sich "Spielchen" mit Fernando Alonso im ersten Freien Training in Silverstone leistete.

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Im ersten Freien Training zum Grand Prix von Großbritannien (Formel 1 live im Ticker!) gab es bereits die ersten Meinungsverschiedenheiten auf der Strecke. Besonders nahe kamen sich Fernando Alonso im McLaren und Kevin Magnussen im Haas. Der Spanier beschuldigte den Dänen, er würde sehr gefährlich fahren und ihn behindern. Auch die FIA-Rennkommissare haben den Fall genau untersucht, von Strafen wurde allerdings abgesehen.

"Okay, ich habe keine Ahnung, was Alonso da treibt mit dir", funkte Kevin Magnussens Ingenieur dem Dänen. Wenig später meldete sich auch schon der Spanier am Teamfunk zu Wort. "Magnussen hat zweimal versucht, in mich reinzufahren. In Kurve 1 und Kurve 3. Keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat. Das müssen wir den Stewards sagen." Wenig später meldet er sich erneut genervt: "Jetzt auch in Kurve 6, der fährt sehr gefährlich!"

Der Haas-Pilot kam dem McLaren tatsächlich in diesen Passagen näher, als er ihn in Kurve 1 überholen wollte, jedoch fanden die Kommissare nicht genügend Beweise für eine gefährliche Aktion. In ihrer Begründung heißt es: "Die Stewards haben sich Video- und Audio-Beweise angesehen und von den Fahrern Erklärungen gehört. Die Teamkommunikation hat deutlich gemacht, dass beide Fahrer entweder keine korrekten Angaben bekamen über das Programm des jeweils anderen oder nicht wussten, was der andere vorhat."

Für die Stewards sei daher klar gewesen, dass diese Sequenzen nicht "potenziell gefährlich" waren, da kein Auto "unnötig langsam oder erratisch" agiert hat. Deshalb wurden keine weiteren Schritte eingeleitet, was für die TV-Experten Johnny Herbert und Paul di Resta nicht verständlich ist. "Ja, Kevin ist auf der Geraden noch ein bisschen Schlangenlinie gefahren, das ist ehrlich gesagt nicht akzeptabel. Im Training braucht es eben ein bisschen Hausverstand und Respekt", meint er bei 'Sky Sports F1'.

Kollege di Resta nimmt seinen ehemaligen Konkurrenten Alonso in Schutz: "Fernando ist ihm in Kurve 1 auch aus dem Weg gefahren. Fernando hat aber nicht locker gelassen und er hat ihn mehrfach behindert. Das war einfach ein bisschen zu viel." Beide hätten auf eine Verwarnung plädiert. Fazit: "Das sind eben kleine Spielchen."

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