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Neuer Dakar-Trend: Robby Gordon will mit UTV-Fahrzeug um den Sieg kämpfen

motorsport.com-Logomotorsport.com 04.01.2019 Gerald Dirnbeck
Marc Marquez, Repsol Honda Team, Crash © Gold and Goose / LAT Images Marc Marquez, Repsol Honda Team, Crash

Der US-Amerikaner Robby Gordon kehrt zur Rallye Dakar zurück und hat Großes vor. Gelingt ihm mit der neuen UTV-Open-Klasse die ganz große Überraschung?

Robby Gordon ist zurück! Nach drei Jahren Pause tritt der US-Amerikaner wieder bei der Rallye Dakar an. Die wuchtigen Hummer hat der Allrounder aber in seiner Garage gelassen. Stattdessen setzt Gordon auf einen UTV Textron und tritt damit in der Open-Klasse an. Damit wird er nicht in der SxS-Klasse (Side-by-Side) geführt, sondern in der Automobilklasse. Gordon geht mit dem Fahrzeug Textron Wildcat XX ins Rennen. Das Serienmodell dieses Offroad-Fahrzeugs hat er selbst mitentwickelt.

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"In den vergangenen drei Jahren habe ich an einem neuen Fahrzeug gearbeitet, damit es auf dem Offroad-Markt eine Referenz wird", so Gordon bei 'Dakar.com'. "Wir haben damit schon viele Preise gewonnen, darunter UTV des Jahres in den USA." Diese Fahrzeugkategorie wird seit zwei Jahren auch vom Dakar-Veranstalter ASO gepusht, um vor allem für Amateurfahrer eine günstigere Alternative zur Automobilklasse zu etablieren. 2018 nahmen elf Fahrzeuge teil, für 2019 sind bereits mehr als 30 eingeschrieben!

UTV-Autos mit Vorteilen in der Wüste

Die Autos der UTV Open-Klasse müssen den Vorgaben der nationalen Verbände entsprechen. Es gibt technisch mehr Freiheiten als bei den SxS-Fahrzeugen, die den ASO-Regeln entsprechen müssen. Obwohl für beide Klassen die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h beschränkt ist, sind die Open-Fahrzeuge deutlich leichter und geländegängiger. In der Wüste und über Dünen sind sie dadurch extrem schnell und könnten auch im Gesamtklassement für Überraschungen sorgen.

© Motorsport.com  

Auf diesen Zug springt Gordon auf: "Ich habe schon in der Vergangenheit gezeigt, dass ich oft meiner Zeit voraus war. UTV ist die Zukunft im Offroad-Bereich. Der Markt hat sich komplett verändert. Wir sollten Anwärter auf Tagessiege, aber auch im Gesamtklassement sein. Natürlich weiß ich nicht, wo wir gegen Toyota, Mini und Peugeot stehen. Für uns ist die Teilnahme eine tolle Möglichkeit, aber das Ziel ist der Sieg."

In den USA ist Gordon mit den Stadium-Super-Trucks beschäftigt. Er ist einer der Mitgründer dieser spektakulären Rennserie. Auch bei der Baja 1000 trat der fast 50-Jährige mit einem mächtigen Truck an. "Die Fans sind es gewohnt, mich in den größten Autos zu sehen. Und jetzt sitze ich in einem der kleinsten Fahrzeuge", sagt er selbst zu dieser Umstellung. "Ich bin schon lange in diesem Business und kann sagen, dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben – vor allem für eine Rallye-Route wie dieser in Peru."

Da die UTV-Open-Autos auch deutlich leichter als die Buggys sind und ebenfalls einen großen Federweg haben, könnten sie für eine große Überraschung im Gesamtklassement sorgen. Vor allem da 70 Prozent der Route durch die Wüste und die Dünenfelder Perus führen. Dieses Terrain ist für diese UTV-Fahrzeuge wie gemacht. Auf diese Karte setzt Gordon, der gemeinsam mit Co-Pilot Kellon Walch antritt. Sein Speed-Team bringt auch noch Fahrzeuge für Blade Hildebrand und Cole Potts an den Start.

"Die Dakar ist ein Rennen wie kein anderes", weiß Gordon aus seiner Erfahrung. Elfmal war er schon dabei. Platz drei 2009 war sein bestes Ergebnis. Acht Etappen konnte er im Laufe der Jahre gewinnen. "Es geht dann um die Erfahrung und ob man das Glück auf seiner Seite hat. Alles kann sich von einem auf den anderen Tag verändern. Ich kann mich noch an meine erste Teilnahme 2005 erinnern. Alle dachten wir sind verrückt, aber dann haben wir die erste Stage gewonnen. Ich kann mich an das Duell mit Colin McRae erinnern. Es war eine Ehre, gegen ihn zu fahren. So wie heute gegen Loeb."

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