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Ross Brawn: Verstappen wird ein Großer, wenn er sinnlose Fehler vermeidet

Formel1.de-Logo Formel1.de 02.12.2018 Norman Fischer
Max Verstappen steht sich mit seinen Emotionen häufig selbst im Weg © Sutton Max Verstappen steht sich mit seinen Emotionen häufig selbst im Weg

Für Ross Brawn ist Max Verstappen ein Talent, dass eine Formel-1-Ära prägen kann, doch dafür müsse er seine Emotionen noch in den Griff bekommen

Wird Max Verstappen 2019 zum WM-Anwärter aufsteigen? Die Beantwortung der Frage dürfte sich darum drehen, ob Red Bull und Honda ein konkurrenzfähiges Paket auf die Beine stellen können, denn an den Fähigkeiten des 21-Jährigen zweifelt im Fahrerlager kaum einer. Auch Formel-1-Sportchef Ross Brawn glaubt, dass der Niederländer in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle einnehmen wird.

"Mit gerade einmal 21 Jahren scheint Max schon ein Veteran zu sein", lobt der Brite. "Er legt ein unglaubliches Talent an den Tag, durch das er im kommenden Jahrzehnt ein Schlüsselspieler sein wird", ist er überzeugt. Und auch Ex-Pilot Martin Brundle sieht ihn auf dem Weg, zum "schnellsten All-round-Fahrer der Formel 1" zu werden. "Ich könnte mir vorstellen, dass Max an jedem Wochenende ein Siegkandidat ist, was bedeutet, dass er auch ein Meisterschaftsanwärter ist", so Brundle weiter.

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Noch sei der Red-Bull-Pilot aber nicht ganz so weit. Vor allem zu Saisonbeginn 2018 fiel er durch zahlreiche Fehler auf, die ihm einige gute Platzierungen gekostet haben. Und die, so Brawn, muss Verstappen abstellen: "Er muss noch wachsen, um sinnlose Fehler zu vermeiden und seine Emotionen zu kontrollieren", sagt er und verweist auf das Rennen in Brasilien.

Dort kollidierte er in Führung liegend mit Esteban Ocon, der sich zurückrunden wollte. Zwar war Verstappen eigentlich im Recht, doch mit etwas mehr Übersicht - da sind sich viele Experten einig - hätte Verstappen die Kollision verhindern und das Rennen gewinnen können. Viele glauben: Einem Lewis Hamilton wäre dieser Fehler nicht passiert.

Doch klar ist auch: Max Verstappen war noch nicht in dieser Situation, in der er um den WM-Titel kämpfen kann. "Da zählt der Kopf genauso viel wie der rechte Fuß", sagt Brawn.

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