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Vollbrand eines Sattelzugs führt zu Verkehrschaos

Flammen schlugen in der Nacht zum Montag (09.12.2019) aus einem Sattelzug auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Höchstadt Nord (Lkr. Erlangen-Höchstadt) und der Rastanlage Steigerwald in Vollbrand. Nach ersten Informationen war der 58-jährige Fahrer des 40 Tonners nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, streifte die Außenschutzplanke und riss sich dabei den kompletten Tank ab. Dabei bemerkte der Fahrer starken Funkenflug am Heck des Sattelzuges. Das Fahrzeug kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Nur wenige Augenblicke später stand der Auflieger, der mit Aluminium beladen ist, in Vollbrand. Noch Stunden später steigen Rauchschwaden in den Himmel und immer wieder lodern Flammen auf, welche die Einsatzkräfte auf Trab halten. "Da sich der Lastwagen den Kraftstofftank an der Seitenleitplanke aufgerissen hatte, kam es dort schon zum Brand. Die ersten Kräfte trafen ein, als die Seitenleitplanke auch in Brand geriet, durch den Kraftstoff", schildert Sebastian Weber von der Feuerwehr. Glücklicherweise konnte sich der 58-Jährige rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde nur leicht verletzt. Der Fahrer eines nachfolgenden Kleintransportes versuchte der Unfallstelle auszuweichen und prallte dadurch gegen die Mittelschutzplanke. Der 64-Jährige blieb unverletzt. Noch immer sind Einsatzkräfte mit Lösch- und Reinigungsarbeiten beschäftigt. Das Technische Hilfswerk ist ebenfalls mit einem Radlader vor Ort. Die A3 musste in beide Richtungen voll gesperrt werden, was im morgendlichen Berufsverkehr zu enormen Verkehrsbehinderungen führt. Wie die Feuerwehr berichtet, funktionierte die Rettungsgasse zu Beginn des Einsatzes vorbildlich. Nachalarmierte Kräfte hatten jedoch enorme Probleme an die Einsatzstelle nachzukommen. Lastwagen blockierten den Weg für die Fahrzeuge der Feuerwehr.
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