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Williams: Teamchef Capito jubelt über Fortschritte bei der Rennpace

Motorsport-Total.com-Logo Motorsport-Total.com 17.09.2021 Chris Lugert, Co-Autor: Adam Cooper
George Russell fuhr beim Formel-1-Rennen in Monza auf Platz neun © Motorsport Images George Russell fuhr beim Formel-1-Rennen in Monza auf Platz neun

Williams-Teamchef und -CEO Jost Capito hat nach dem nächsten punkteträchtigen Wochenende in Monza vor allem die verbesserte Rennpace von George Russell und Nicholas Latifi hervorgehoben. Diese sei ein weiterer Indikator für die allgemeinen Fortschritte, die das Team in diesem Jahr gemacht hat.

"Es ist gut, die Punkte zu haben. Aber was wirklich schön zu sehen war, war die Tatsache, dass wir mit den Alpines und mit den Aston Martins mithalten konnten", sagt Capito der englischsprachigen Globalausgabe von 'Motorsport.com'. Russell wurde in Monza trotz Startplatz 14 noch Neunter, nur knapp hinter Fernando Alonso und Lance Stroll, aber vor Esteban Ocon. Latifi kam als Elfter ins Ziel.

"Das war einfach schön zu sehen. Wir hätten das zu Beginn der Saison nie gedacht. Der Fortschritt, den wir vom Freitag zum Samstag und dann zum Sonntag gemacht haben, war wirklich beeindruckend. Und das ist die Hauptsache", sagt Capito, der allerdings zugibt, dass es ohne den Unfall von Lewis Hamilton und Max Verstappen wohl nicht zu Punkten gereicht hätte.

Capito: Prognosen für kommende Rennen schwierig

Dennoch: Im Gegensatz zu einigen Rennen zuvor, als gute Qualifying-Ergebnisse nicht immer zu guten Resultaten am Sonntag führten, kann Williams in den Rennen inzwischen besser mithalten.

Was genau dies für die kommenden Rennen bedeutet und welche Strecken Williams entgegenkommen könnten, da wagt Capito allerdings keine Prognose. Zu viel habe sich auch im Vergleich zum Vorjahr verändert. "Wenn man an eine Strecke kommt und darüber nachdenkt, ob man gut ist oder nicht, dann macht es die Sache schwieriger", glaubt der 62-Jährige.

Stattdessen gehe es darum, sich "auf jede Strecke zu fokussieren und am Freitag den besten Job zu machen. Aber ich bin wirklich zufrieden mit dem Fortschritt vom Freitag über das Wochenende bis zum Rennen. Der Fokus liegt klar auf dem Rennen und darauf, Punkte zu holen. Und wenn man sieht, dass das funktioniert, ist das gut", meint er.

Lob für Latifi: "Er wird besser und besser"

Ein Sonderlob nach dem Italien-Wochenende hatte Capito zudem für Nicholas Latifi übrig. Der Kanadier war in Monza auf Augenhöhe mit Russell unterwegs, kam im Sprint vor dem nächstjährigen Mercedes-Piloten ins Ziel und fuhr auch im Rennen lange vor ihm. Erst ein unglückliches Timing beim Boxenstopp eine Runde vor Beginn einer Safety-Car-Phase kostete ihn schlussendlich mögliche Punkte.

"George hatte Glück mit dem Safety-Car und Nicky hatte Pech. Nicky ist ein tolles Rennen gefahren. Er kam vor dem Safety-Car rein, das war etwas unglücklich, denn er fuhr vor George und hätte die Position auch behalten können", ist Capito sicher.

Dennoch seien auch bei Latifi klare Fortschritte erkennbar. "Er ist wirklich stark und wird besser und besser. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass er das Selbstvertrauen behält, denn er hatte wirklich viele starke Wochenenden, aber oft auch einfach Pech im Vergleich zu George. Ich hoffe, dass das Glück bald auf seiner Seite ist", so Capito.

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