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André Schürrle stellt seine Neid-Vorwürfe aus dem Sun-Bericht klar

90min-Logo 90min 09.08.2018 Marlon Bink
Andre Schurrle holding a basketball: Fulham v Sampdoria - Pre-Season Friendly © Marc Atkins/GettyImages Fulham v Sampdoria - Pre-Season Friendly

​Ex-Nationalspieler André Schürrle hat seine eigenen Aussagen aus dem Interview mit der englischen Boulevardzeitung Sun richtig gestellt, in denen er den deutschen Fans und der Öffentlichkeit Neid unterstellt und diese indirekt mitverantwortlich für seine schwachen Leistungen in Deutschland gemacht haben soll. Schürrle veröffentlichte nun über seine sozialen Kanäle eine Klarstellung, dass er "diese Aussagen so nicht gemacht" habe. 

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Über seinen eigenen ​Twitter-Account veröffentlichte der 27-Jährige ein Statement zur Klarstellung der ​Aussagen im Sun-Interview und streitet diese ab: "In englischen Medien war zu lesen, dass ich die Neid-Gesellschaft im deutschen Fußball und die Fans von Borussia Dortmund kritisiere. Diese Aussagen habe ich so nicht gemacht." Stattdessen meint Schürrle nun, dass er sich lediglich zur großen Erwartungshaltung gegenüber Nationalspielern in Deutschland geäußert habe: "Vielmehr habe ich mich sachlich dazu geäußert, dass man als Nationalspieler und Weltmeister immer mit hohen Erwartungen konfrontiert wird und auch ich diese in Deutschland nicht immer erfüllen konnte."

In dem exklusiven Sun-Artikel hatten die Aussagen noch anders geklungen. "Es ist viel Eifersucht in Deutschland, die man von Fans bekommt", wird der ehemalige deutsche Nationalspieler dort von der Boulevardzeitung direkt zitiert. Fraglich ist, inwieweit die Abschrift des Gesprächs von Schürrle selbst oder seinem Management gegengelesen wurde, und wenn ja, warum entsprechende Textstellen dann trotzdem abgedruckt wurden - ansonsten würde Schürrle mit seiner Klarstellung der Sun vorwerfen, ihm erfundene Falschaussagen in den Mund gelegt zu haben. 

Schürrle schließt seine Klarstellung mit der eigentlichen Kernaussage seines Interviews: "Noch einmal, wie richtig im Kicker zitiert: Es war zuletzt aus unterschiedlichen Gründen nicht leicht für mich, aber in England geht jetzt mein Blick nur nach vorne." Der 27-jährige Außenstürmer wechselte vor wenigen Tagen nach zwei enttäuschenden Jahren bei ​Borussia Dortmund leihweise zum ​Premier-League-Aufsteiger FC Fulham.

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