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"Gegen einen Viertligisten hätte die erste Reihe vielleicht gespielt"

kicker-Logo kicker 11.01.2019 kicker.de

Jürgen Klopp hat seine Aufstellung beim FA-Cup-Aus verteidigt, ohne das Meisterschaftsrennen zu erwähnen. Liverpools Personallage entspannt sich rechtzeitig vor den Bayern-Duellen.

Umarmung nach dem FA-Cup-Aus: Jürgen Klopp mit dem 16-jährigen Ki-Jana Hoever. © imago Umarmung nach dem FA-Cup-Aus: Jürgen Klopp mit dem 16-jährigen Ki-Jana Hoever.

So, wie Jürgen Klopp Dinge großreden kann, kann er auch Dinge kleinreden. Liverpools immer noch komfortabler Vier-Punkte-Vorsprung an der Premier-League-Spitze etwa - für Klopp ist er nur "eine Basis", nur "eine von 2000 Informationen". Niemand soll es sich bequem machen, niemand 17 Spieltage vor dem Saisonende mit dem Titel rechnen. Und schon gar nicht soll jemand denken, Liverpool sei am Montag mit einem Lächeln aus dem FA Cup ausgeschieden.

Vor dem 1:2 in Wolverhampton hatte Klopp eine Startelf um die unerfahrenen Rafael Camacho (18) und Curtis Jones (17) geformt und in der sechsten Minute Ki-Jana Hoever (16) eingewechselt. Danach stand fest, dass Liverpool vor dem Champions-League-Achtelfinale gegen Bayern bis zu vier Pflichtspiele weniger zu absolvieren hat. "Es ist nicht so, dass wir entschieden haben, dass wir aus dem Ligapokal (1:2 gegen Chelsea im November, d.Red.) oder dem FA Cup ausscheiden", beteuerte Klopp am Freitag dennoch. "Auch ich wäre gerne noch in vier Wettbewerben dabei."

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Entgangene Strapazen? Klopp begründet seine Aufstellung anders

Für seine riskante Aufstellung fast ohne Stammkräfte führt er ganz andere Beweggründe an als die Zusatzstrapazen, denen Liverpool jetzt entgeht: "Die Spieler, die wir nicht gebracht haben, waren entweder ein bisschen verletzt, verletzt oder hatten alle neun Spiele im Dezember plus das City-Spiel im Januar gespielt."

Außerdem müsse man die erwartete Intensität berücksichtigen: "Hätten wir, bei allem Respekt, gegen einen Viertligisten gespielt, dann hätte unsere erste Angriffsreihe (Salah und Firmino wurden nur eingewechselt, Mané blieb auf der Bank, d.Red.) vielleicht spielen können, weil die Intensität eine ganz andere gewesen wäre", erklärt er. "Beim Spielstil der Wolves war dagegen klar, dass sie den Platz unglaublich breit machen würden. Da musst du rennen."

Der totale Abwehr-Engpass gegen Bayern droht nicht mehr

Und dabei verletzte sich mit Dejan Lovren ein weiterer Innenverteidiger. "Es ist ernst, aber nicht so ernst", lautet Klopps vage Beschreibung der zugezogenen Muskelblessur. "Ich erwarte ihn vielleicht nach Crystal Palace zurück", also dem nächsten Heimspiel am 19. Januar. In Brighton am Samstag wird womöglich erneut Fabinho im Abwehrzentrum aushelfen müssen. Joel Matip, neben Joe Gomez einer der beiden Langzeitverletzten auf dieser Position, kehrte am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurück. Klopp will beim Ex-Schalker "von Tag zu Tag schauen".

Klar ist aber: Gegen die Bayern (19.2./13.3.) stehen Klopp, Stand heute, Lovren und Matip voll zur Verfügung, der totale Engpass angesichts Virgil van Dijks Gelbsperre im Hinspiel ist vorerst nicht zu befürchten. Den niederländischen Abwehrchef lobte Klopp am Freitag ausgiebig. "Das Wichtigste aber", sagte er und klopfte auf den Tisch: "Er ist fit, konstant fit."

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