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"Nie ein Wort mit mir geredet" - Nicolai Müller schießt gegen Ex-Trainer Christian Titz

90min-Logo 90min 14.06.2018 Jan Marschke
a man wearing a white shirt: Eintracht Frankfurt v Hamburger SV - Bundesliga © Alex Grimm/GettyImages Eintracht Frankfurt v Hamburger SV - Bundesliga

​Am Dienstag vermeldete Eintracht Frankfurt die Verpflichtung von Nicolai Müller. Der Offensivakteur, der in der vergangenen Spielzeit nahezu komplett ausfiel, kommt ablösefrei vom Hamburger SV. In einem Interview beklagte er nun das Verhalten seiner ehemaligen Vorgesetzten.

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"Bis weit nach der Saison ist kein einziger Verantwortlicher aus dem Klub mehr auf mich zu gekommen", betonte der 30-Jährige in einem Gespräch mit der BILD-Zeitung. "Ich habe mir mit meiner Zukunfts-Entscheidung lange Zeit gelassen, weil ich Hamburg nicht unter Druck setzen wollte. Aber offenbar hat keinem etwas daran gelegen, dass ich bleibe. Plötzlich hatte ich sogar das Image eines Söldners, der den Klub verlässt, nur weil er absteigt."

Die vergangene Saison Müllers lässt sich schnell zusammenfassen. 15 Minuten gespielt - Tor - Jubel - Kreuzbandriss. Zwar wurde der Offensivmann zum Saisonfinale wieder fit, mehr als elf Minuten am vorletzten Spieltag waren aber nicht mehr drin. Neu-Trainer Christian Titz vertraute seiner eingespielten Truppe und hegte keine Absichten, Müller in seine Mannschaft zu integrieren. 

" Titz hat nie ein Wort mit mir geredet, er hat mich kein einziges Mal auf meine Zukunft angesprochen", so Müller weiter, der schnell merkte, dass ein Vereinswechsel wohl das Beste wäre . "Fredi Bobic rief mich nach der Saison an und danach hatte ich – wie ein kleines Kind – direkt Bauchkribbeln. Da kamen alte Emotionen hoch. Kurz danach habe ich auch mit dem Trainer gesprochen. Mit seiner Philosophie, seinen Vorstellungen und seiner guten Art kann ich mich komplett identifizieren."

Müller spielte bereits zwischen 1998 und 2003 in der Jugend von Eintracht Frankfurt, entschied sich dann aber für einen Wechsel zu  Greuther Fürth. Nun kehrt der Angreifer nach Hessen zurück. Trotz des unrühmlichen Abgangs will er seine Zeit beim HSV aber nicht missen: "Überragende Fans, ein tolles Stadion und eine wunderschöne Stadt. Es war eine turbulente, aber schöne Zeit. Es waren vier tolle Jahre."

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