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VfB Stuttgart: So lief das erste Training unter Markus Weinzierl

90min-Logo 90min 11.10.2018 Michael Burkhardt
VfB Stuttgart - Press Conference With New Team Coach And Training Session © Thomas Niedermueller/GettyImages VfB Stuttgart - Press Conference With New Team Coach And Training Session

​Am Sonntag trennte sich der ​VfB Stuttgart aufgrund einer anhaltenden Ergebniskrise von Trainer Tayfun Korkut, die nach der 1:3-Niederlage gegen Hannover 96 am Samstagnachmittag in dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz mündete. Bereits am gestrigen Mittwoch konnte mit ​Markus Weinzierl ein bundesligaerprobter Nachfolger vorgestellt werden. Kurz darauf leitete der ehemalige Schalke-Coach dann auch schon das erste Training bei den Schwaben.

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Überrascht, dass er seinen Job behalten hat

Nachdem sich die Spieler gemeinsam mit dem Athletiktrainer der Stuttgarter aufgewärmt hatten, übernahm der 43-Jährige zum ersten Mal das Ruder. Dabei konnte Weinzierl aufgrund der Länderspielpause zwar nur auf zehn Spieler zurückgreifen, dennoch zeigte der gebürtige Straubinger vollen Einsatz. 

"Andere Vereine trifft‘s härter. Mit denen, die da sind, werde ich arbeiten und sie kennenlernen", wird er von der BILD zitiert. Unter den wachsamen Augen von rund 300 anwesenden VfB-Fans ließ der neue Cheftrainer auffällig viele Angriffsformen trainieren und deutete an, dass er seine Ankündigungen aus der vorangegangen Pressekonferenz schnell in die Tat umsetzen will.

Dort hatte der gebürtige Bayer nämlich erklärt, dass es in Zukunft auch darum gehe die Offensive zu stärken und so etwa Mittelstürmer Mario Gomez besser einzubinden. Diese Ankündigung dürfte den ehemaligen Nationalspieler genauso gefreut haben, wie viele Anhänger des VfB, die Korkut immer wieder seine zu defensive Denkweise vorgeworfen hatten. Neben Gomez waren mit Andreas Beck, Christian Gentner, Holger Badstuber, Emiliano Insua und Gonzalo Castro einige weitere Routiniers darauf bedacht, einen guten Eindruck bei ihrem neuen Chef zu hinterlassen.

Doch auch die jungen Erik Thommy, Nicolas Gonzalez, Hans Nunoo Sarpei und Pablo Maffeo gaben Vollgas. Neben den intensiven Einheiten war dabei besonders auffällig, wie oft der Trainer das persönliche Gespräch mit seinen Schützlingen suchte. Einer, der besonders viel Aufmerksamkeit bekam, war dabei Maffeo. Der Neuzugang von Manchester City gilt als großes Talent, konnte dies zuletzt aber zu selten zeigen. 

Weinzierl bewies bereits ein gutes Händchen und nahm den Youngster kurz freundschaftlich zur Seite. "Kopf hoch, Brust raus", so waren die Gestiken des Fußballlehrers zu deuten, woraufhin der Spanier freudestrahlend und voller Zuversicht davonflitzte. Freilich sollte man nicht zu viel in solche Momente hineininterpretieren, die offene Art von Weinzierl scheint bei seinen Spielern jedoch bereits gut anzukommen. Ein gutes Ergebnis bei seinem Auftakt gegen Borussia Dortmund wäre aber mit Sicherheit noch hilfreicher. 

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