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Vier Neun-Darter - In Wigan wird Dartsgeschichte geschrieben

WELT-Logo WELT 12.02.2019
Darts-Scheibe © Getty Darts-Scheibe

Bei der Players Championship gelang gleich vier Profis an einem Tag das perfekte Spiel. Ein Novum, das die gestiegene Leistungsdichte im Darts dokumentiert. Oder lag es nur am Spielort? In Wigan haben Rekorde Tradition.

Letztlich war es Weltmeister Michael van Gerwen, der den Rekord perfekt machte. Mit seinem Neun-Darter im Viertelfinale der Players Championship 2 gegen Jonny Clayton sorgte der Niederländer in Wigan für eine historische Bestmarke.

Nie zuvor war bei einem Darts-Turnier mehr als drei Spielern das perfekte Spiel gelungen. Bei der zweiten Veranstaltung der ohne Publikum ausgetragenen Turnierserie aber hatten zuvor bereits van Gerwens Landsmann Geert Nentjes sowie die Engländer Chris Dobey und Dave Chisnall das seltene Kunststück vollbracht und ein Leg mit nur neun Pfeilen beendet – alle am Sonntag.

Ein Ergebnis, das das weiter steigende Niveau und die hohe Leistungsdichte auf der Tour dokumentiert.

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Immer wieder Neun-Darter in Wigan

Es ist nicht das erste Mal, dass in Wigan Darts-Geschichte geschrieben wurde. Zumindest für Neun-Darter scheint die 90.000-Einwohner-Stadt westlich von Manchester, in der in diesem Jahr acht der insgesamt 30 Players-Championship-Veranstaltungen ausgetragen werden, beste Voraussetzungen zu bieten.

Dreimal waren in der Geschichte des Darts an einem Turniertag drei Neun-Darter geworfen worden. Im September 2016 in Barnsley waren es Michael van Gerwen, Yordi Meeuwisse und Simon Whitlock. Zweieinhalb Jahre zuvor, am 7. Februar 2014, schafften es Dave Ladley, Terry Jenkins und Dave Chisnall, die 501 Punkte mit drei Aufnahmen zu löschen – in Wigan. Und nur zwei Tage darauf fielen erneut drei Neun-Darter: zwei geworfen von Phil Taylor, einer von David Pallett – ebenfalls in Wigan.

Am 10. Februar 2017 hatte van Gerwen beim UK Open Qualifier 4 in Wigan als zweiter Spieler nach Phil Taylor Unglaubliches vollbracht und das perfekte Spiel gleich zweimal in einem Match gezeigt. "Eine schöne Sache", sagte van Gerwen nach dem historischen Triumph über den Schotten Ryan Murray, "wichtiger aber war der Turniersieg", den er anschließend mit einem Sieg über Gary Anderson perfekt machte.

Diesmal, auf den Tag genau zwei Jahre später, schied der 29-Jährige in Wigan trotz seines Neun-Darters im Viertelfinale gegen Jonny Clayton hingegen aus. Den Turniersieg und die damit verbundene Prämie von 10.000 Pfund sicherte sich Chisnall im Finale gegen Glen Durrant.

Deutsche Darts-Profis scheiden früh aus

Die vier angetretenen Deutschen waren früh im Turnier gescheitert. Martin Schindler verlor seine erste Runde mit 3:6 gegen Carl Wilkinson, und auch für Gabriel Clemens war die Veranstaltung nach dem ersten Duell vorbei. Der Saarländer unterlag Jan Dekker zum Auftakt 2:6. Robert Marijanovic schaffte es immerhin in die Runde der besten 64, verlor nach dem 6:4 zum Auftakt gegen Justin Pipe mit 4:6 gegen Steve Lennon. Seinen ersten Sieg auf der Tour feierte Christian Bunse. Der 24-Jährige bezwang James Wilson in der ersten Runde mit 6:5, verlor nach schwacher Leistung anschließend aber mit 3:6 gegen den Belgier Kim Huybrechts.

Am Samstag und Sonntag stehen die Players Championship 3 und 4 auf dem Programm. Die Deutschen hoffen dann auf bessere Ergebnisse – und möglicherweise auch einen Neun-Darter. Beide Turniere finden in Wigan statt.

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