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"Zu 100 Prozent wird wieder ein Schumacher Formel 1 fahren"

WELT-Logo WELT 19.10.2018
Mick Schumacher © picture alliance / SvenSimon Mick Schumacher

Der Titelgewinn in der Formel-3 ist Mick Schumachers Eintrittskarte zur Formel 1. Der Sohn von Rekordchampion Michael muss sich aber noch gedulden. Warum Weltmeister Lewis Hamilton für ihn so gute Chancen sieht.

Sie wollen einen Schritt nach dem anderen gehen. Nach dem größten Erfolg seiner noch jungen Karriere will Mick Schumacher erst einmal eine Sprosse auf der Leiter nach oben steigen. Der 19-jährige Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher gewann am vergangenen Wochenende souverän die Formel-3-Europameisterschaft und hat damit die Superlizenz sicher.

Trotz der Fahrerlaubnis für die Formel 1 muss die Königsklasse noch warten. Der nächste Schritt, betont Mick Schumachers Management immer wieder, wird die Formel 2 sein. Es dürfte wohl aber nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Teenager in einem Formel-1-Cockpit sitzt.

Schumacher junior selber macht auch keinen Hehl aus seinen Ambitionen: "Jeder Rennfahrer hat das Ziel, mal in der Formel 1 zu fahren. Das ist die Königsklasse. Und sich dort gegen die Besten zu behaupten ist das Optimum."

Der Beste ist sich sicher, dass er bald gegen den Formel-3-Champion fahren wird. "Ich denke nicht, dass der Name eine Bürde ist. Michael wird als der Größte aller Zeiten angesehen, also wird zu 100 Prozent wieder ein Schumacher in der Formel 1 fahren", sagte Weltmeister Lewis Hamilton.

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"Er würde die Herzen vieler Fans berühren"

Der Brite traut Mick Schumacher den Sprung nicht nur wegen seines Nachnamens, sondern vor allem wegen des Talents zu: "Erstens wegen des Namens. Aber zweitens, weil er sehr gute Leistungen zeigt. Er hat ganz offensichtlich Talent, wie es sein Vater hatte. Er hat großartig abgeliefert, er würde dem Sport guttun."

Dem Namen Schumacher misst der 33-Jährige trotzdem eine große Bedeutung bei. "Auch wenn ich mal ein Kind haben sollte und es würde Rennen fahren wollen und es wäre nicht gut, würde es in die Formel 1 kommen – wegen des Namens", behauptete Hamilton.

Der Sohn des Formel-1-Rekordchampions würde mit offenen Armen in der Formel 1 empfangen werden. "Das wäre natürlich eine großartige Story. Michaels Sohn Mick in der Formel 1 wäre sehr speziell. Er würde die Herzen vieler Fans auf eine ganz einzigartige Weise berühren", sagte Chefpromoter Chase Carey von Liberty Media.

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