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GOALS setzt auf "DNA-System" - Meta oder Individualität?

kicker-Logo kicker 28.06.2022

Das neue Fußballspiel GOALS mag noch in einer frühen Phase der Entwicklung sein - doch es gibt bereits einen detaillierten Einblick in das DNA-System. Kann dieses das Fehlen der Superstars vergessen machen?

Anstatt originaler Fußballer werden in GOALS individuelle Spieler über das Grün laufen. © GOALS Anstatt originaler Fußballer werden in GOALS individuelle Spieler über das Grün laufen.

Das steckt hinter den Genen

In GOALS wird es keine original getreuen Abbildungen von Messi, Cristiano Ronaldo und Co. geben. Die Macher setzen stattdessen auf "einzigartige Spieler mit einer Verbindung zum realen Leben". Durch das Feature des sogenannten DNA-Systems sollen ausbleibende Realsport-Idole vergessen gemacht werden. Doch was steckt dahinter?

DNA-System bestimmt die Fähigkeiten des eigenen Spielers

Auf der Homepage der Entwickler gibt es Aufschluss über das Konzept des Charakter-Erstellens. So werden "alle GOALS-Spieler im ‘G_LAB‘, der Forschungs- und Entwicklungseinrichtung von GOALS, generiert." Dort wird auch die DNA der Profis bestimmt. Diese ist wiederum aufgeteilt in "Performance Genes" und "Visual Genes", also leistungsbestimmende und optische Merkmale.

Konkret bedeutet das: Wird ein neuer Spieler erstellt, definieren ihn seine sechs unterschiedlichen Fähigkeiten auf dem Feld (aufgeteilt in die üblichen Werte wie "Geschwindigkeit" "Dribbling" oder "Schuss“) und seine visuelle Darstellung (unterteilt in anpassbare Optionen wie „Frisur" "Gesichtszüge", "Gewicht" und "Körperbau“). Erhält ein Star Attribute von 80 oder höher (auf einer Skala bis 99) sind diese „von einem echten Spieler inspiriert".

Dadurch sollen in GOALS alle dargestellten Charaktere mit ihrer Einzigartigkeit glänzen. Ob das allerdings dazu führt, dass tatsächlich am EA-Thron gesägt werden kann, ist fraglich.

Wie individuell werden die GOALS-Profis werden?

Denn wenngleich die Spieler zufällig generiert werden und das DNA-System über enorm viele Kombinationsmöglichkeiten verfügt, sind höher bewertete Profis logischerweise gefragter als Spieler mit schlechten Attributen.

Je nachdem wie das neue Implementieren von Profis reguliert wird, könnte es also durchaus passieren, dass auch bei GOALS verschiedene Attribut-Kombinationen die Meta dominieren - und letztendlich alle versuchen, nur Spieler mit bestimmten und sich ähnelnden Werten zu verpflichten.

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