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Nach Horror-Unfall: Woods spricht über Amputation

sport1.de-Logo sport1.de 29.11.2021 SPORT1

Nach seinem schweren Autounfall meldet sich Tiger Woods erstmals wieder zu Wort. Der Golf-Star spricht über seinen Krankenhaus-Aufenthalt, eine verteitelte Amputation - und seine mögliche Rückkehr.

Nach Horror-Unfall: Woods spricht über Amputation © Bereitgestellt von sport1.de Nach Horror-Unfall: Woods spricht über Amputation

Tiger Woods ist für seine gewaltigen Erfolge ebenso bekannt wie für seine Eskapaden und Unglücke.

Das jüngste trug sich im November dieses Jahres zu, als der Golf-Star im Los Angeles County die Kontrolle über seinen Geländewagen verlor und bei hohem Tempo gegen einen Baum raste.

Woods verbrachte drei Wochen in einem Krankenhaus, musste Stück für Stück wieder lernen zu gehen und sich zu bewegen.

Besonders betroffen war sein Bein, das - wie er nun verraten hat - kurz vor einer Amputation stand.

„Es gab einen Zeitpunkt, da war es verdammt nah dran, dass ich das Krankenhaus mit einem Bein verlasse“, sagte Woods im Gespräch mit Golf Digest.

Inzwischen befindet sich der 45-Jährige auf dem Weg der Besserung, steht sogar wieder auf dem Golf-Platz, um ein paar Bälle zu schlagen, wie diverse Videos beweisen.

Woods will Tour teilweise wieder spielen

„Ich denke, es ist realistisch, dass ich die Tour eines Tages wieder spiele“, sagte Woods weiter. „Niemals komplett, aber so, dass ich mir einige Events aussuche, wie es damals schon Ben Hogan gemacht hat.“

Darauf könne er sich vorbereiten und so künftig eine Saison bestreiten. Das sei eine „bedauerliche Realität, aber es ist meine Realität. Ich habe es verstanden und akzeptiert“, erklärte Woods, der auch von seiner Leidenszeit zu Hause berichtete.

„Ich saß in meinem Haus fest und konnte nicht das tun, was ich am meisten liebe: nach draußen zu gehen und einfach draußen zu sein“, sagte der 15-malige Major-Sieger. „Manchmal bin ich mit meinen Krücken rausgegangen und hab mich einfach eine Stunde ins Gras gelegt.“

Woods wisse, dass er nicht mehr gegen die ganz Großen spielen müsse, um glücklich zu sein. „Ich kann auch so noch am Golf teilnehmen. Hier und da kann ich noch ein Turnier besuchen. Aber den Berg wieder zu besteigen und ganz nach oben zu kommen - ich glaube, das ist keine realistische Erwartung.“

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