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Nach Startverbot: Fahrer bezeichnet Dakar-Organisation als "Verbrecher"

motorsport.com-Logomotorsport.com 07.01.2019 André Wiegold
#32 KTM: Juan Carlos Salvatierra © A.S.O. #32 KTM: Juan Carlos Salvatierra

Juan Carlos Salvatierra bezichtigt die Organisatoren der Rallye Dakar der Vernichtung von Beweismitteln – Außerdem würde der Bolivianer diskriminiert werden

Um an der Rallye Dakar 2019 in der Quad-Klasse teilzunehmen, hat sich Juan Carlos Salvatierra das Quad von Kees Koolen gekauft. Jedoch durfte Koolen mit dem Fahrzeug nur aufgrund einer Sondergenehmigung an den Rallyes 2017 und 2018 teilnehmen. Er hatte der Organisation versprochen, dass das Quad in Kürze in Serienproduktion gehen würde – was eine Voraussetzung ist. Dieses Versprechen hat Koolen nie eingehalten.

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Eben jene Sondergenehmigung hat Salvatierra für die Rallye Dakar 2019 nicht bekommen. Darauf wurde der Bolivianer bereits im Oktober 2018 hingewiesen, auch wenn die endgültige Entscheidung erst kurz vor dem Start der Rallye fiel. Jetzt bezichtigt der Bolivianer die Organisation der Diskriminierung. Außerdem hätten die Offiziellen weitere Fehler gemacht.

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"Wir fühlen uns als kleines Team von der Organisation einfach missbraucht", sagt der Quad-Fahrer gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Als Bolivianer fühle ich mich diskriminiert, weil ein Europäer gleich zweimal eine Sondergenehmigung bekommen hat." Außerdem habe "der Europäer" eine Möglichkeit bekommen, Mängel zu beheben, um am Rennen teilzunehmen. Solche Lösungen seien Salvatierra nie angeboten worden.

Salvatierra geht dabei auf den Fall des Tschechen Tomas Kubiena ein, der auf seiner IBOS Hawk 690 startet. Jedoch sei der Fall nicht derselbe, heißt es seitens der Organisation gegenüber 'Motorsport-Total.com', da das Chassis des Fahrzeugs in Serie produziert werde. Außerdem habe Kubiena einige Quads an Kunden verkauft.

Der Bolivianer geht sogar noch weiter und beschuldigt die Amaury Sport Organisation (ASO) der Manipulation. Er sagt: "Ich dachte, es wäre eine seriöse Organisation. Jedoch hat sie ein Verhalten an den Tag gelegt, das als Verbrechen ausgelegt werden könnte. Vergangene Nacht hat sie Beweise vernichtet. Sie haben Daten aus dem offiziellen Brief gelöscht." Aufgrund des finanziellen Schadens wolle Salvatierra nun rechtliche Schritte einleiten. Außerdem müsse die Organisation für die "Verbrechen bestraft" werden.

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