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Schwere Vorwürfe gegen Konkurrentin! Zornige Reh lässt Dampf ab

sport1.de-Logo sport1.de 09.08.2018
Alina Reh ist sauer wegen des Doping-Verdachts gegen ihre Konkurrentinnen © Getty Images Alina Reh ist sauer wegen des Doping-Verdachts gegen ihre Konkurrentinnen

Der Frust sitzt tief bei Alina Reh: Nachdem die Deutsche beim 10.000-Meter-Lauf bei der Leichtathletik-EM in Berlin den unbefriedigenden vierten Platz erreichte, ließ sie gegenüber den Medien mächtig Dampf ab.

Die 21-Jährige stellte sich nach dem Rennen den Fragen der Journalisten und erhob dabei schwere Vorwürfe gegen die Drittplatzierte Meraf Bahta. Das berichtet das schwedische Blatt Sport. 

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Die Schwedin landete neun Sekunden vor Reh, hinter der Niederländerin Susan Krumins und der israelischen Gewinnerin Lonah Chemtai Salpeter.

Reh-Konkurrentin unter Doping-Verdacht

Was Reh zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, Bahta steht aktuell unter Verdacht, gedopt zu haben. Die 29-Jährige hat vom schwedischen Athletik-Verband trotz laufender Untersuchungen die Erlaubnis, an Wettkämpfen teilzunehmen.

Für Reh war diese Information zwar neu, jedoch keine Überraschung: "Wenn ich an der Startlinie bin, weiß ich, dass einige Läufer gedopt sein können. Aber ich bin hier, um für mich selbst zu laufen, nicht für irgendjemand anderen."

Dennoch ist sie sauer: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich werde ein bisschen wütend, wenn ich das höre." Sie könne demnach nichts an dem Umstand ändern und achte nur darauf, selbst sauber zu bleiben.

Reh: Warum starten Kenianer nicht bei WM?

Doch dabei belässt es die Läuferin des SSV Ulm nicht. Sie lässt ihrer Wut freien Lauf: "In der Startelf stehen mehrere Kenianer und man fragt sich: Warum bist du hier und nicht in einer WM?" Damit bezieht sich Reh auf die ethnische Herkunft ihrer schwedischen Konkurrentin, die ihre Wurzeln in Eritrea hat.

Nicht nur Bahta, sondern auch die Siegerin Salpeter stammt ursprünglich nicht aus Europa. Die 29-Jährige kommt ursprünglich aus Kenia und heiratete 2014 ihren Laufcoach Dan Salpeter, 2016 wurde sie in Israel eingebürgert.

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