Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Wende mit Wolff! Deutschland entgeht EM-Fehlstart

sport1.de-Logo sport1.de vor 3 Tagen SPORT1

Das DHB-Team schlägt Belarus im ersten Spiel bei der Handball-EM. Bundestrainer Gislason muss früh eine Entscheidung korrigieren. Kai Häfner ist der überragende Schütze.

Wende mit Wolff! Deutschland entgeht EM-Fehlstart © Bereitgestellt von sport1.de Wende mit Wolff! Deutschland entgeht EM-Fehlstart

Die deutschen Handballer sind erfolgreich in die Handball-EM in der Slowakei und Ungarn gestartet. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason bezwang in einer engen Partei Belarus mit 33:29 (17:18).

Nach einem verkorksten Start kam das DHB-Team zunächst bis zur Pause wieder heran und warf in einer intensiven zweiten Halbzeit den Sieg heraus.

Klimpke macht für Wolff Platz

Das Spiel begann für die DHB-Auswahl denkbar ungünstig. Schon nach elf Minuten lag sie mit 2:7 zurück - und Gislason musste eine erste Korrektur vornehmen. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Handball-EM)

Für den jungen Till Klimpke, den er zu Beginn überraschend ins Tor gestellt hatte, wechselte er den erfahrenen Andreas Wolff ein. (DATEN Tabellen der Handball-EM)

Für die Mannschaft war das das Zeichen zur Aufholjagd. Binnen zehn Minuten warf sie eine 11:10-Führung heraus. (NEWS: Alles Wichtige zum Handball)

Kai Häfner überragend

Überragender Schütze in dieser Phase war Kai Häfner, dem ersten Halbzeit fünf Tore gelangen. Zur Pause aber lag Belarus wieder mit 18:17 vorn. (Die Handball-EM im LIVETICKER)

„Die Jungs hatten eine relativ lange Durststrecke, haben Ballverluste produziert und den Zugriff hinten selten hinbekommen. Vorne müssen wir noch mehr über die Außen kommen, dann wird es weiterhin ein enges Spiel bleiben“, sagte DHB-Spotvorstand Axel Kromer in der Pause.

In der Tat blieb es auch nach dem Seitenwechsel ein sehr intensives und abwechslungsreiches Spiel.

Julius Kühn erzielte in der 34. wieder den Ausgleich (19:19) - und wenige Minuten später brachte Häfner sein Team erstmals mit drei Toren in Front.

Doch die Osteuropäer, die in Mikita Valipau und Artsem Karalev ihre besten Spieler hatten, blieben dran.

Die Entscheidung bahnte sich dann sechs Minuten vor Schlussan, als Johannes Golla nach Traumpass vom Philipp Weber spektakulär das Tor zum 30:26 gelang.

Auch für Wolff endete das Spiel versöhnlich. Er hielt zwei Minuten vor Schluss seinen ersten Siebenmeter.

Alles zur Handball-EM 2022 auf SPORT1:

| Anzeige
| Anzeige

MEHR VON SPORT1

| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon