Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

„Ein Unding vom Reporter“: Handball-Keeper Wolff kritisiert ZDF live im TV

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 22.01.2019 Jürgen Kemper, Martin Zenge
DHB-Torhüter Andreas Wolff war gegen Kroatien wieder ein starker Rückhalt. © AP DHB-Torhüter Andreas Wolff war gegen Kroatien wieder ein starker Rückhalt.

Millionen Handball-Fans vor den TV-Geräten fieberten mit dem DHB-Team, sahen wie Deutschland bereits am Montagabend gegen Kroatien ins Halbfinale einzog – und wie Torhüter Andreas Wolff (27) auch am TV-Mikrofon Topform bewies…

Wolff nahm seinen Kieler Kollegen Domagoj Duvnjak in Schutz, der sich „blöde Fragen gefallen lassen“ musste.

Das war passiert: Duvnjak polterte am ZDF-Mikrofon: „Lächerlich! Wir haben unverdient verloren“ – und kritisierte damit wohl das Schiedsrichtergespann. Der Reporter hakte nach, doch Duvnjak wollte sich zu der Thematik nicht mehr äußern. Der Frust über das WM-Aus war ihm anzumerken!

Wolff hatte das Interview mitgehört und setzte sich ebenfalls beim ZDF für seinen Kieler Kumpel ein: „Sie hatten mit 4:0 Punkten die Vorrunde abgeschlossen und dann muss er sich auch noch so blöde Fragen gefallen lassen. Es gibt, glaube ich, nichts Schlimmeres für einen Sportler, als so eine gute Ausgangsposition zu haben und sie dann so unglücklich zu verlieren. Wenn man dann so einen an die Backe gelabert bekommt, ist es klar, dass die Frustration hoch ist.“ TV-Schelte vom DHB-Keeper!

Das könnte Sie auch interessieren:

Schock für DHB-Team! Turnier-Aus für verletzten Strobel

Handball-Krimi in Köln: Deutschland ringt Kroatien nieder und steht im Halbfinale

Andreas Wolff erklärt seine Kritik

Wolf erklärte später auf unsere Nachfrage: „Das sind diese typischen Journalisten-Fragen. Domagoj war frustriert, weil er mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen nicht zufrieden war. Und dann finde ich es ein Unding vom Reporter, wenn dieses Thema das einzige und wichtigste ist, wonach man nach so einem Krimi gefragt wird – und einem Spieler so auf den Sack zu gehen, der gerade so einen emotionalen Tiefschlag erlitten hat.“ Klare Worte! 

Die fand auch Kroatiens Trainer Lino Cervar bezüglich der Referees: „Die Schiedsrichter haben ihren Job nicht gut gemacht heute“, sagte der 68-Jährige: „Unser Team hatte heute nicht die gleichen Chancen wie Deutschland. Das ist die dritte WM, bei der wir um unsere Chance betrogen wurden.“ Rums!

Mehr auf MSN

Video wiedergeben
NÄCHSTES
NÄCHSTES
| Anzeige
| Anzeige

Mehr von der Hamburger Morgenpost

Hamburger Morgenpost
Hamburger Morgenpost
| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon