Durch Nutzung dieses Diensts und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

100 m Hürden: Dutkiewicz holt Bronze!

kicker-Logo kicker vor 6 Tagen kicker.de
Pamela Dutkiewicz: Holte Bronze über die 100 m Hürden: Pamela Dutkiewicz. © Getty Images Holte Bronze über die 100 m Hürden: Pamela Dutkiewicz.

Hürdensprintern Pamela Dutkiewicz hat bei der Leichtathletik-WM in London mit einem couragierten Lauf die Bronzemedaille und damit das zweite Edelmetall für Deutschland gewonnen. In 12,72 Sekunden kam die deutsche Meisterin vom TV Wattenscheid 01 am Samstag über 100 Meter Hürden als Dritte ins Ziel.

"Ich war wie im Flow. Ich bin kurz aufgewacht und habe gedacht: du bist vorne. Ich kann das nicht glauben, ich kann das nicht glauben", sagte die 25-Jährige im TV-Sender ZDF. Weltmeisterin wurde die Australierin Sally Pearson, die in 12,59 Sekunden ihren zweiten Titel nach 2011 holte. Auf den Silberrang lief die US-Amerikanerin Dawn Harper Nelson in 12,63 Sekunden.

Pamela Dutkiewicz: Auf dem Weg zu Platz drei: Pamela Dutkiewicz. © picture alliance Auf dem Weg zu Platz drei: Pamela Dutkiewicz.

Richtig Fahrt aufgenommen hat die Karriere von Dutkiewicz mit Bestzeiten, Siegen und Medaillen erst in diesem Jahr - gekrönt nun von WM-Bronze. Angefangen mit Platz drei bei der Hallen-EM im März. Es folgten erste Plätze bei der Team-EM und dem Diamond-League-Meeting in Oslo. "Es lief alles wie am Schnürchen", sagte sie. "An eine Medaille habe ich nicht gedacht. Ich war schon glücklich, hier im Finale zu sein."

In London gelangte Europas schnellste Hürdensprinterin souverän bis in den Endkampf, nachdem sie im Halbfinale mit 12,71 Sekunden ins Ziel gekommen war - die zweitbeste Zeit, die sie je gelaufen ist. Am Startblock musste Dutkiewicz kurz zittern. Sie hatte kurz gezuckt. Das Rennen musste zurückgeschossen werden, weil dadurch vielleicht ein Fehlstart ausgelöst worden wäre. Das Kampfgericht bestrafte niemanden, weil während der Startphase ein Flugzeug über das Olympiastadion geflogen war. "Den Satz hatte ich mir schon zurechtgelegt, falls ich raus hätte müssen", sagte Dutkiewicz.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von kicker

| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon