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Putin verteidigt MMA-Kämpfer nach dessen Ausraster

WELT-Logo WELT 11.10.2018
10.10.2018, Russland, Ulyanovsk: 5662898 10.10.2018 October 10, 2018. Russian President Vladimir Putin and mixed martial artist, lightweight world champion Khabib Nurmagomedov, right, during a meeting at the 7th Russia ? Country of Sports international forum, Ulyanovsk. Mikhael Klimentyev / Sputnik Foto: Mikhael Klimentyev/Sputnik/dpa | © picture alliance/dpa 10.10.2018, Russland, Ulyanovsk: 5662898 10.10.2018 October 10, 2018. Russian President Vladimir Putin and mixed martial artist, lightweight world champion Khabib Nurmagomedov, right, during a meeting at the 7th Russia ? Country of Sports international forum, Ulyanovsk. Mikhael Klimentyev / Sputnik Foto: Mikhael Klimentyev/Sputnik/dpa |

Nach dem UFC-Kampf zwischen Khabib Nurmagomedov und Conor McGregor kam es in der Halle zu wilden Prügeleien. Trotzdem wird der Russe wie ein Held gefeiert. Auch von Wladimir Putin, der martialische Worte findet.

Mit dem blutigen Ende und dem Punktsieg war der Kampfabend in Las Vegas noch nicht beendet. Nachdem UFC-Kämpfer Khabib Nurmagomedov seinen Rivalen Conor McGregor in Las Vegas geschlagen hatte, rastete der Russe komplett aus. Er sprang aus dem Oktagon ins Publikum und knöpfte sich Betreuer des Iren vor. Eine Aktion, die in einer wüsten Massenschlägerei im und außerhalb des Käfigs mündete.

Die UFC fror vorerst die Börse Nurmagomedovs ein, dem Mixed-Martial-Arts-Kämpfer droht eine empfindliche Strafe durch den Verband. In Russland wird der 30-Jährige aber wie ein Held gefeiert. Sogar Präsident Wladimir Putin empfing Nurmagomedov und seinen Vater Abdulmanap in Ulyanovsk zu einer Audienz.

Putin gratulierte Nurmagomedov zu seinem "würdigen und überzeugenden" Sieg und verteidigte das skandalöse Verhalten nach dem Kampf. "Jeder von uns kann auf diese Weise eskalieren, wenn er angegriffen wird", zitiert die britische "Daily Mail" Putin. Und weiter: "Aber wenn man uns von außen angreift, nicht nur du – dann können wir alle so vom Ring springen, dass es sich für alle gewaschen hat. Man sollte uns dazu nicht drängen."

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McGregor will einen Rückkampf

Nurmagomedov hatte nach dem Kampf nur halbherzig für sein Verhalten um Entschuldigung gebeten: "Im Gegensatz zu seiner (McGregors) Leistung und seiner Respektlosigkeit gegenüber mir, meinen Eltern und meinem Land, habe ich mich mit Würde verhalten. Aber ich habe auch in bestimmten Momenten die Kontrolle verloren, weil die Provokationen auch während des Kampfes anhielten."

McGregor verzichtete auf eine Anzeige. Wohl auch, weil er auf einen Rückkampf aus ist. "Der Kampf ist verloren, aber der Krieg geht weiter", sagte McGregor. UFC-Präsident Dana White bestätigte, dass der Ire auf Revanche aus ist und sagte zu ESPN: "McGregor hat mich bereits angerufen, er will ein Rematch."

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