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Sensationelles Aus! Federer verliert epischen Tennis-Krimi

sport1.de-Logo sport1.de 11.07.2018
Roger Federer ist Rekordsieger in Wimbledon © Getty Images Roger Federer ist Rekordsieger in Wimbledon

Rasen-König Roger Federer ist beim Anlauf auf seinen insgesamt neunten Wimbledon-Titel völlig überraschend bereits im Viertelfinale gescheitert.

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Der 36-jährige Schweizer unterlag gegen den Südafrikaner Kevin Anderson (Nr. 8) 6:2, 7:6 (7:5), 5:7, 4:6, 11:13. Damit verabschiedete sich der Titelverteidiger so früh aus dem Turnier wie seit seinem sensationellen Zweitrunden-Aus im Jahr 2013 gegen den Ukrainer Sergej Stachowski nicht mehr. (SERVICE: Spielplan der Herren)

Federer, der erstmals seit 2015 nicht in seinem "Wohnzimmer" auf dem Centre Court, sondern auf dem kleineren Court Nr. 1 antreten musste, hatte gegen Anderson zunächst noch auf Kurs gelegen. Nachdem er mit seinen Satzgewinnen 33 und 34 in Serie die eigene Wimbledon-Bestmarke aus den Jahren 2005 und 2006 eingestellt und sogar einen Matchball hatte, musste der achtmalige Champion erstmals wieder einen Durchgang abgeben. Danach kippte die Partie endgültig. Nach 4:14 Stunden beendete Anderson das Match.

Erstes Break nach 85 Spielen

Bereits im zweiten Satz hatte der Rekord-Grand-Slam-Sieger außerdem nach zuvor 85 gewonnenen Aufschlagspielen bei dem Rasen-Turnier in London erstmals wieder ein Break kassiert. Am Ende waren es sogar vier. In den ersten drei Runden hatte Federer noch den Serben Dusan Lajovic, Lukas Lacko (Slowakei), Jan-Lennard Struff (Warstein) und Adrian Mannarino (Nr. 22) jeweils in drei Sätzen und mit makelloser Bilanz bei eigenem Service bezwungen. 

Vor Federers Sieg hatte am Mittwoch der frühere Dominator Novak Djokovic durch ein 6:3, 3:6, 6:2, 6:2 gegen Kei Nishikori (Japan/Nr. 24) als erster Spieler der Männerkonkurrenz das Halbfinale erreicht. Er trifft nun auf den Sieger der Partie zwischen dem spanischen Weltranglistenersten Rafael Nadal (Nr. 2) und Juan Martin del Potro (Argentinien/Nr. 5). Den Gegner von Anderson ermitteln die beiden Aufschlagriesen John Isner (Nr. 9) und Milos Raonic (Kanada/Nr. 13).

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