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Bayern gegen den BVB unter Druck: Lewandowski fordert mehr Führungsstärke

90min-Logo 90min vor 6 Tagen Oscar Nolte
Foto: Thomas Eisenhuth/Getty Images © Getty Foto: Thomas Eisenhuth/Getty Images

Der FC Bayern empfängt am Samstagabend den BVB. Robert Lewandowski fordert vor dem Duell gegen seine Ex mehr Führungsstärke von der Mannschaft. Abgesehen von sich selbst sieht der Pole lediglich einen weiteren Anführer beim Deutschen Rekordmeister.

Bayern gegen Dortmund steht vor der Tür; doch das Spiel hat mehr von einem Krisengipfel, denn von einem echten Spitzenspiel. Vor allem beim Deutschen Rekordmeister hängt der Haussegen spätestens nach der Entlassung von Niko Kovac schief. Torjäger Robert Lewandowski nahm die Mannschaft nun in die Pflicht und forderte mehr Führungsstärke. 

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Lewandowski und Neuer - das ist zu wenig!

"In jedem Mannschaftsteil, in jeder Linie sollte es einen Anführer geben: Torwart, Abwehrspieler, einer aus dem Mittelfeld, einer aus der Offensive, das wäre perfekt. Es kann nicht ein Spieler alle führen, das ist zu viel, das ist unmöglich", sagte Lewandowski der Süddeutschen Zeitung und ergänzte vielsagend: "Eine Achse, die nur aus Neuer und Lewandowski besteht, ist zu wenig."

Vor allem die jungen Spieler würden im Team zu wenig aus sich herauskommen und nicht ausreichend kommunizieren: "Die jungen Spieler sind natürlich noch etwas zurückhaltend, oder sie haben mit der Sprache ein Problem. Aber ich weiß, dass zwei, drei Monate in einem Land reichen, um Kommandos geben zu können! Das muss man auch erwarten können", forderte Lewandowski, der als junger Spieler ebenfalls aus dem Ausland (Polen) in die Bundesliga wechselte.

Lewandowski vermisst Kommunikations-Kultur bei jungen Spielern

Speziell die Entwicklung junger Spieler - gemessen am Feld der Kommunikation - sieht Lewandowski kritisch: "Wenn du Vorgaben von Trainern von klein auf gewohnt bist, verlierst du die individuellen Sachen, das eigene Denken", monierte der Pole und führte aus, dass die jungen Spieler "ein bisschen Angst zu sprechen" hätten. "Das ist eine Generation, die schreibt viel SMS, die kommuniziert viel im Internet, sie telefoniert weniger. Das ist einfach eine andere Kultur."

Beim richtungsweisenden Spiel gegen den BVB sind Führungsstärke und Kommunikation elementar; vor allem im Hinblick auf die blutleeren Wochen beim FC Bayern. Ob Lewandowski mit seiner Ansage bewirken kann, dass die Spieler eine Kehrtwende einleiten, wird sich zeigen. Vom etwas eingerosteten "Deutschen Klassiker" dürfte auch die Zukunft von Interimstrainer Hansi Flick abhängen. Der Druck liegt in München.

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