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Bericht: Rebic-Berater bei Verhandlungen mit Inter Mailand

90min-Logo 90min 18.07.2019 Michael Long
Eintracht Frankfurt Training Session and Press Conference © Harriet Lander/GettyImages Eintracht Frankfurt Training Session and Press Conference

Es hatte sich bereits angekündigt, nun könnte es ganz schnell gehen. Nachdem ​Eintracht Frankfurt mit Sebastian Haller und Luka Jovic bereits zwei Drittel des Büffelsturms verloren hat, droht nun der Abgang von Ante Rebic. Der Berater des kroatischen Stürmers soll bereits in Mailand zu Vertragsverhandlungen mit Inter gewesen sein.

Der Ausverkauf bei Eintracht Frankfurt geht unvermindert weiter. ​Nachdem die Hessen Sebastian Haller an West Ham United verloren haben und Luka Jovic bereits zu Real Madrid gewechselt ist, droht der nächste millionenschwere Abgang. 

Ante Rebic steht bei Inter Mailand auf dem Wunschzettel und wie Sky Italia berichtet, soll es bereits zu einem ersten Treffen zwischen dem Berater von Rebic und den Verantwortlichen der Nerazzurri gekommen sein.

Bereits am gestrigen Mittwoch schrieb die FAZ, dass ein Verbleib von Rebic trotz der Verkäufe der beiden anderen Stürmer keinesfalls sicher ist. Zwar dürfte Fredi Bobic auch hier ordentlich entlohnt werden, einfacher wird der Transfersommer damit aber nicht unbedingt. Denn nun dürfte auch der letzte Konkurrent erfahren haben, wie sehr die Eintracht auf Kohle gebettet ist. Das macht die Verhandlungen für die Hessen bei möglichen Neueinkäufen keinesfalls einfacher. 

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Zudem wird Adi Hütter die neuen Spieler erst einarbeiten müssen, diese wiederum müssen sich an den Verein und die Abläufe anpassen. Zwar ist ein Wechsel nach Italien keinesfalls gesichert, denn Rebic soll auch nur die B-Variante der Mailänder sein, aber ein Verbleib bei den Adlern ist ohnehin fraglich. Inter bevorzugt nach wie vor Romelu Lukaku von Manchester United. Die Red Devils aber verlangen für Inters Sportdirektor Piero Ausilio schlicht zu viel Ablöse. Die Rede ist von 80 Millionen Euro für den belgischen Angreifer.

"Da muss man dann auch Verständnis zeigen"

Für Bobic aber kommt die Entwicklung keinesfalls überraschend, wie er bei Eurosport zitiert wird. "Ich habe auch vor der Transferperiode ganz offen und ehrlich gesagt, dass es sein kann, dass wir alle drei verlieren. Aber dementsprechend werden wir dann reagieren und Ersatz holen", so Bobic. "Wir müssen wissen, dass wir Eintracht Frankfurt sind und es gibt andere Vereine, die wirtschaftlich oder auch sportlich reizvoller sind. Da muss man dann auch Verständnis zeigen."

Für Rebic sollen angeblich 40 Millionen Euro geboten worden sein. Damit hätte die Eintracht weit mehr als 100 Millionen Euro für ihre Stürmer eingenommen, womit sich definitiv einiges anstellen lässt. Aber die Zeit tickt gegen die Hessen, denn das erste Pflichtspiel steigt bereits in einer Woche, wenn es erstmals ernst wird in der Qualifikation zur Europa League. Der kommende Gegner wird bereits am heutigen Donnerstagabend ausgespielt. Flora Tallinn aus Estland, oder Radnicki Nis aus Serbien werden der erste Gegner sein. Im Hinspiel setzte sich Tallinn mit 2:0 durch, heute Abend steigt in Serbien das Rückspiel.

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