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Bernie Ecclestone: Hamilton-Wechsel zu Ferrari wäre ein Fehler

Formel1.de-Logo Formel1.de 26.11.2019 Christian Nimmervoll
Bernie Ecclestone im Gespräch mit Sebastian Vettel und Lewis Hamilton © LAT Bernie Ecclestone im Gespräch mit Sebastian Vettel und Lewis Hamilton

Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist davon überzeugt, dass ein Wechsel zu Ferrari für Lewis Hamilton die falsche Karriere-Entscheidung wäre: "Wenn ich Lewis wäre, würde ich nach einem weiteren Titel aufhören", sagt er im Interview mit der 'Daily Mail'.

"Wenn Charles Leclerc bei Ferrari bleibt, dann würde ich Geld drauf wetten, dass er sich gegen Lewis durchsetzen würde. Nicht zwangsläufig weil er besser ist. Sondern weil er der Etablierte im Team wäre", meint Ecclestone.

Außerdem ist der 89-Jährige, der zuletzt beim Grand Prix von Brasilien wieder einmal vor Ort war, nicht davon überzeugt, dass Hamilton und Ferrari zusammenpassen: "Ferrari", sagt Ecclestone, "ist ein eigenartiger Arbeitsplatz. Und Lewis spricht kein Italienisch."

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"Kann passieren, dass sie sich gegen ihn verbünden. Oder dass sie sich in ihn verlieben! Ich glaube aber nicht, dass er für sich selbst und den Sport einen so guten Job machen könnte wie bei Mercedes."

Hamiltons Mercedes-Vertrag läuft bis Ende 2020. Dass Ferrari ein Thema ist, das grundsätzlich jeden Fahrer irgendwie lockt, ist bekannt - und hat Hamilton bereits ganz offen mit seinem Chef Toto Wolff besprochen.

Andererseits gibt es viele Signale, die dafür sprechen, dass der sechsmalige Weltmeister seine Karriere bei Mercedes beendet. Und dann jahrzehntelang als Markenbotschafter gutes Geld verdient.

Zumal Ferrari an die Zukunft denken muss, und die gehört mutmaßlich eher den Leclercs (22) und Verstappens (22) dieser Welt als den Vettels (32) und Hamiltons (34). "Wenn sich Ferrari zwischen Lewis und Max Verstappen entscheiden kann, nehmen sie Max. Aus genau dem gleichen Grund, aus dem sie Charles so mögen", glaubt Ecclestone.

"Mit Sebastian oder Lewis bekommen sie vielleicht noch ein paar Jahre. Aber mit einem von den Jüngeren können sie noch zehn Jahre lang planen. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht im Moment Max der beste Fahrer ist. Und das meine ich mit Lewis eingeschlossen", so Ecclestone.

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