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Bittere Niederlage für Köln - Veh geht sofort

SZ.de-Logo SZ.de 09.11.2019 SZ.de/dpa/SID/aner
Eigentlich noch bis zum 30. Juni 2020 hätte der Vertrag mit Armin Veh laufen sollen. © dpa Eigentlich noch bis zum 30. Juni 2020 hätte der Vertrag mit Armin Veh laufen sollen.

Der 1. FC Köln verliert durch ein Foulelfmeter in der 98. Minute gegen die TSG Hoffenheim. Unmittelbar nach Schlusspfiff verkündet der Club die Vertragsauflösung von Sportchef Armin Veh.

Der 1. FC Köln hat den laufenden Vertrag mit Sportchef Armin Veh mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der Verein unmittelbar nach dem 1:2 am Freitagabend gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit.

Die Entscheidung sei einvernehmlich und unabhängig vom Ausgang des Spiels am Freitagabend getroffen worden, gaben die Kölner bekannt. Die sportliche Leitung übernimmt bis auf Weiteres Frank Aehlig.

"Ich hätte meine Arbeit beim FC natürlich gerne bis zum Ende gemacht. Aber in unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden", sagte Veh, der in der vergangenen Woche schon seinen Abschied zum Vertragsende am 30. Juni 2020 angekündigt hatte.

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Auch Trainer Beierlorzer war angezählt worden

Auch für Trainer Achim Beierlorzer könnte es eines seiner letzten Spiele mit dem 1. FC Köln gewesen sein. Bereits nach der Derby-Pleite in Düsseldorf am vergangenen Wochenende hatte es Spekulationen um eine sofortige Entlassung gegeben, dann wandte sich die Klubführung mit einer ungewöhnlichen Mitteilung an die Öffentlichkeit: In der Hoffnung auf die Wende gegen Hoffenheim bekam Beierlorzer eine Gnadenfrist - allerdings verbunden mit einem klaren Hinweis: "Dass es im Fußball am Ende auf Ergebnisse ankommt, ist jedem klar."

Gegen die Rekordjäger von der TSG Hoffenheim unterlag Köln jetzt aber trotz guter Leistung durch einen Foul-Elfmeter in der 98. Minute. Der FC kassierte damit die achte Saisonniederlage.

Dabei bestimmte der 1. FC Köln das Spiel in der ersten Halbzeit sogar. Hoffenheim wurde früh angelaufen und kam nicht zur Entfaltung. Köln kam dennoch nicht zu echten Abschlüssen, Hoffenheim indes tat selbst wenig fürs Spiel, verließ sich wohl auf die Durchlässigkeit der Kölner Defensive. Jhon Cordoba (34.) erzielte mit seinem ersten Bundesliga-Tor für Köln die verdiente Führung.

Nach der Pause war die Kölner Entschlossenheit zunächst aber verflogen. Wie zuletzt so häufig nahmen zahlreiche Fehler die Sicherheit. Sargis Adamyan (48.) glich jedoch für die Gäste aus. Seinem Treffer ging ein eklatanter Fehlpass im Spielaufbau voraus. Doch die Hoffenheimer Überlegenheit ebbte ab, von da an war es ein Spiel auf Augenhöhe.

Der Foulelfmeter von Jürgen Locadia in der 98. Minute brachte Hoffenheim dann den Sieg. Der Schiedsrichter entschied erst nach Ansicht der Videobilder auf Strafstoß. Es ist der wettbewerbsübergreifend sechste TSG-Sieg in Serie: ein neuer Klubrekord. Hoffenheim sprang damit von Rang neun vorerst auf Platz zwei der Tabelle. Köln bleibt mit sieben Zählern auf Platz 17.

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