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Erst der 22. Elfmeter brachte die Entscheidung

WELT-Logo WELT vor 4 Tagen
Kopenhagens Jonas Wind scheitert mit dem entscheidenden Elfmeter an Belgrads Torwart Quelle: pa/Ritzau Scanpi/RITZAU SCANPIX © pa/Ritzau Scanpi/RITZAU SCANPIX Kopenhagens Jonas Wind scheitert mit dem entscheidenden Elfmeter an Belgrads Torwart Quelle: pa/Ritzau Scanpi/RITZAU SCANPIX

Es wurde ein langer Abend in Kopenhagen. 90 Minuten reichten im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League nicht aus, um einen Sieger beim Spiel zwischen dem FC Kopenhagen und Roter Stern Belgrad zu ermitteln. Auch nach der Verlängerung stand es noch 1:1. Dasselbe Ergebnis wie im Hinspiel, also musste das Elfmeterschießen her. Es wurde denkwürdig. Erst nach 22 Schützen stand Belgrad als Sieger fest.

Den Anfang für Belgrad machte Marko Marin. Der ehemalige deutsche Nationalspieler scheiterte an Kopenhagens Torwart Sten Grytebust. Es sollte nicht der letzte Strafstoß sein, den der Norweger parierte. Jonas Wind machte es besser als Marin, er verwandelte für Kopenhagen. Dies brachte den Dänen aber keinen entscheidenden Vorteil, weil Viktor Fischer und Pierre Bengtsson anschließend scheiterten. Da es die Serben auch nicht viel besser machten, stand es nach den fünf regulären Schützen 3:3.

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Auch das Elfmeterschießen ging in die Verlängerung. Da Grytebust den Strafstoß von Dusan Jovanovic entschärfte, hatte Dame N‘Doye den Sieg für Kopenhagen auf dem Fuß. Der Stürmer scheiterte. Wie auch anschließend Simic von Belgrad und Kopenhagens Bartolec. Nach jeweils sieben Schützen stand es 3:3, eine sehr bescheidene Ausbeute.

Kopenhagens Torwart versenkt einen Elfmeter

Danach wurden die Schützen aber auf einmal treffsicher, sogar Grytebust und Roter Sterns Torwart Milan Borjan verwandelten ihre Elfmeter. Nach jeweils zehn Schützen stand es 6:6. Da es im Spiel zwei Platzverweise gegeben hatte, wäre jetzt eigentlich wieder Marin an der Reihe gewesen, doch der Mittelfeldspieler verzichtete nach seinem Fehlschuss auf einen weiteren Versuch und überließ Radovan Pankov den Ball. Der Serbe versenkte ihn auch bei seinem zweiten Versuch. Nicht so Wind. Roter Sterns Torwart Milan Borjan wurde zum Helden, als er den Elfmeter des Dänen hielt und seine Mannschaft in die Play-off zur Champions League brachte. Nach 22 Schützen gewann Belgrad das Elfmeterschießen mit 7:6.

Marko Marin (vierter v.l.) feiert mit seinen Teamkollegen den Sieg Quelle: pa/Ritzau Scanpi/RITZAU SCANPIX © pa/Ritzau Scanpi/RITZAU SCANPIX Marko Marin (vierter v.l.) feiert mit seinen Teamkollegen den Sieg Quelle: pa/Ritzau Scanpi/RITZAU SCANPIX

„Wir hätten das Spiel in der regulären Spielzeit entscheiden müssen. Belgrad hat nur auf das Elfmeterschießen gewartet. Und dort hatten sowohl N‘Doye als auch Bartolec die Chance, den entscheidenden Elfer zu versenken“, sagte Kopenhagens Trainer Staale Solbakken.

Nach dem dramatischen Sieg im Elfmeterschießen trifft Belgrad in der Play-off-Runde jetzt auf die Young Boys Bern. Das Hinspiel findet am 27. August in Serbien statt.

Alle Ergebnisse

FK Karabach Agdam - APOEL Nikosia 0:2  (fett gedruckte Teams weiter)

Rosenborg Trondheim - NK Maribor 3:1

Dynamo Kiew - *FC Brügge 3:3

Ferencvaros - Dinamo Zagreb 0:4

Ajax Amsterdam - PAOK Saloniki 3:2

Olympiakos Piräus - Istanbul Basaksehir 2:0

Linzer ASK - FC Basel 3:1

Celtic Glasgow - CFR Cluj 3:4

FC Porto - FK Krasnodar 2:3

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