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Klinsmann veröffentlicht sein privates Stadion-Video

WELT-Logo WELT vor 2 Tagen
Borussia Dortmund holt bei Hertha BSC Berlin einen wichtigen Sieg. Nach der Roten Karte gegen Mats Hummels kurz vor der Pause muss der BVB bis zum Schluss bangen. Quelle: Omnisport © Omnisport Borussia Dortmund holt bei Hertha BSC Berlin einen wichtigen Sieg. Nach der Roten Karte gegen Mats Hummels kurz vor der Pause muss der BVB bis zum Schluss bangen. Quelle: Omnisport

Das heiß diskutierte, rund eine Minute lange Privatvideo von Jürgen Klinsmann kann jetzt jeder sehen. Der neue Trainer von Hertha BSC veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite einen Kurzfilm, den er vor Beginn seines Debütspiels beim Berliner Fußball-Bundesligisten aufgenommen hatte.

Die Stadionhymne von Frank Zander, „Nur nach Hause“, habe er „immer schon gemocht“, verriet Klinsmann. „Das ist eine Identifikation mit Hertha und Berlin“, betonte der 55-Jährige. Klinsmann schwenkte von seiner Trainerbank aus mit seinem Handy mitten im Kreis der Profifotografen einmal rund durch das gesamte Olympiastadion.

Die Aktion hatte auch für Aufsehen gesorgt, weil die Hülle seines Smartphones die berühmten drei Streifen von Sportartikelhersteller Adidas zeigte. Dabei ist Konkurrent Nike der offizielle Ausrüster der Berliner. Klinsmann sprach von einer „spontanen Aktion“, das Smartphone habe ihm seine Frau mitgegeben. 

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Klinsmann erkennt positive Signale

Nach dem misslungenen Trainereinstand gegen Borussia Dortmund (1:2) muss Klinsmann bis zum nächsten Spiel seines Teams am Freitag bei Eintracht Frankfurt den Spagat hinbekommen, die positiven Signale mitzunehmen und die weiter bestehenden Defizite klar anzusprechen.

Es gehe nicht um seine Idealvorstellungen als Trainer. „Sondern es geht um das, was realistisch ist, was am besten zu der Mannschaft passt und was am besten umsetzbar ist, um Punkte zu holen“, betonte der Neu-Berliner. Nach fünf Niederlagen nacheinander ist Hertha nach 13 Spieltagen auf den Relegationsplatz zurückgefallen.

Die ersten positiven Veränderungen hat Klinsmann erkannt. Mit 120,7 Kilometern rannte das Team gegen den BVB so viel wie noch nie in der Saison. Auch in Sachen Aggressivität und Entschlossenheit zeigten sich die Berliner Profis verbessert. Noch aber waren Mängel unübersehbar. „Wir waren nicht in der Lage nachzulegen. Was wir besser machen müssen, ist, das Tempo höher zu fahren“, sagte der Ex-Bundestrainer.

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