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Nagelsmann: Alles eine Frage der Stabilität

kicker-Logo kicker 12.09.2019 kicker.de


Hofft weiter auf Stabilität: Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann. © imago images Hofft weiter auf Stabilität: Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann.

Am Mittwochnachmittag hatte Julian Nagelsmann wieder seinen kompletten Kader beisammen. Zumindest fast. Denn von den 16 Akteuren von RB Leipzig, die auf Länderspielreise waren, fehlte nur noch Marcelo Saracchi. Gut gerüstet gehen die Sachsen ins Topspiel gegen Bayern München.

Der Südamerikaner traf in der Nacht zum Mittwoch mit dem Nationalteam Uruguays in St. Louis auf die USA (1:1), saß dabei 90 Minuten auf der Bank.

Darüber hinaus konnte auch Kevin Kampl nicht trainieren, der Mittelfeldakteur laboriert nach wie vor an Problemen mit dem rechten Sprunggelenk. Ob der 28-Jährige am Samstagabend im Topspiel gegen den FC Bayern München zum Kader zählt, ist noch fraglich. Dafür trainiert Dayot Upamecano wieder voll mit dem Team. Der bullige Innenverteidiger (1,86 Meter, 90 Kilo) kam wegen Kniebeschwerden in der neuen Saison in Pflichtspielen noch nicht zum Einsatz.

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Unabhängig vom Personal sehen Spieler und Verantwortliche dem Kräftemessen mit dem Rekordmeister mit Zuversicht entgegen. "Wir haben sehr gute Chancen, ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen", sagt etwa Kapitän Willi Orban.

Und das aus gutem Grund: RB hat alle vier Pflichtspiele der laufenden Saison inklusive des Erstrunden-Matches im Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück gewonnen, zudem haben sie in Timo Werner den nach Robert Lewandowski nicht nur zweibesten Torschützen der Liga im Team (fünf Treffer bislang), sondern auch den nach Noten zweitbesten Feldspieler der laufenden Saison. Werner kam bislang auf einen Schnitt von 2,00, nur Lewandowski (1,67) rangiert vor ihm.

"Wir waren jetzt drei Ligaspiele stabil, aber es kommen noch 31 Partien", sagt Trainer Julian Nagelsmann über den optimalen Saisonstart der Leipziger und fügt hinzu: "Wenn wir weiterhin stabil bleiben, können wir oben mitspielen wenn nicht, dann nicht."

Nagelsmann gegen Bayern: Erst dreimal ungeschlagen, dann dreimal unterlegen

Die Bilanz des neuen Leipziger Coachs gegen die Bayern ist derweil knapp negativ. Mit der TSG Hoffenheim wies er nach seiner Installierung zum Cheftrainer im Februar 2016 in den ersten drei Duellen mit den Bayern starke sieben Punkte auf (1:1, 1:0, 2:0), die letzten drei Begegnungen verlor er jedoch (2:5, 1:3, 1:3). Immerhin blieb Nagelsmann mit der TSG gegen die Münchner in allen sechs Duellen nie ohne eigenen Treffer.

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