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Pavard schickt Kampfansage nach Dortmund

sport1.de-Logo sport1.de 11.09.2019 Ljubo Herceg
Benjamin Pavard trifft artistisch für den FC Bayern © Getty Images Benjamin Pavard trifft artistisch für den FC Bayern

Im Sommer 2019 wechselte Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München.

Wenn man sich seine Einsatzzeiten nach fünf Pflichtspielen genauer anschaut, hat der französische Weltmeister mit seinem Transfer zum Rekordmeister alles richtig gemacht.

Bis auf das Supercup-Spiel gegen Borussia Dortmund spielte der Verteidiger vier Mal über die volle Distanz durch.

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Pavard: "Alle haben mir das Leben leicht gemacht"

Deshalb fällt Pavards Fazit nach zwei Monaten bei Bayern auch extrem positiv aus: "Ich bin zu einem Weltklub gewechselt, der exzellent strukturiert ist. Es war also sehr einfach für mich. Alle haben mir das Leben leicht gemacht, der Präsident, die Mitarbeiter, alle", sagte der 23-Jährige bei Sky. Er habe sich sehr gut in München eingelebt.

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Ein nicht unwesentlicher Faktor der leichten Eingewöhnung ist natürlich auch die sogenannte "French Connection" in München, denn mit ihm, Kingsley Coman, Michael Cuisance, Corentin Tolisso und Lucas Hernández stehen fünf Franzosen im Bayern-Kader. Ein großer Vorteil.

"Natürlich war das gut. Aber als ich damals nach Stuttgart kam, war ich der einzige. Von daher komme ich auch ohne gut klar", erklärte Pavard. "Aber natürlich sprechen wir viel miteinander und das hat meine Integration auch erleichtert."

Traum vom französischen Abwehrbollwerk mit Hernández

Auf die Frage, ob er lieber außen oder innen verteidigt, erwiderte der Franzose: "Ich bin immer da, egal wo der Coach mich braucht. Ganz ehrlich, beides passt mir sehr gut. Ich habe zwei Partien als Innenverteidiger gespielt, drei rechts in der Viererkette. Es läuft auf beiden Positionen gut. Und ich bin letztlich auch für beide geholt worden."

Mittelfristig wolle Pavard allerdings ein französisches Abwehrbollwerk mit Hernández im Zentrum bilden: "Ja klar, warum nicht. Das wäre schön, aber der Coach muss es entscheiden." Dafür müsste er aber zuerst Abwehrboss Niklas Süle aus der ersten Elf verdrängen, was kein leichtes Unterfangen wird.

Und weiter: "Wir werden sehen. Vielleicht bekommen wir in den nächsten Wochen mal gemeinsam die Chance, er ist ein guter Freund von mir und wir passen zusammen", verriet Pavard. "Vielleicht wird es auch noch ein paar Monate dauern. Die Frage müssen Sie dem Trainer stellen."

Coutinho ist "ein kleiner Zauberer"

Nicht nur in der Defensive ist der Konkurrenzkampf beim Rekordmeister groß, sondern auch in der Offensive – und dort spielt seit Kurzem auch Barca-Leihgabe Philippe Coutinho, für den der Weltmeister nur lobende Worte fand.

"Ein kleiner Zauberer!", schwärmte Pavard. "Er ist noch nicht bei 100 Prozent, er braucht sicher noch ein paar Spiele, weil er sehr spät zum Team gestoßen ist. Ich bin mir sicher: In ein paar Wochen sehen wir den Weltklasse-Fußballer Coutinho."

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Bayern hat mehrere Unterschiedspieler

Denn der brasilianische Spielmacher habe eine "unglaubliche Qualität und wird es allen zeigen". Seiner Meinung nach werde Coutinho "in den entscheidenden Spielen den Unterschied ausmachen. Ganz klar ja." Jedoch nicht nur er, sondern auch Robert Lewandowski.

"Robert ist einer der besten der Welt auf seiner Position. Seine Professionalität beeindruckt mich. Und dazu noch ein sehr guter Typ", sagte der 23-Jährige vom polnischen Top-Torjäger. "Ich habe großes Glück, jeden Tag gegen ihn zu spielen. Er ist zwar eklig zu verteidigen, aber du lernst jedes Mal dazu."

Pavard: "Bayern ist besser als Dortmund"

Dass Pavard aber nicht nur verteidigen, sondern auch Tore erzielen kann, bewies er nicht nur bei der WM 2018, als der Rechtsverteidiger im Achtelfinale gegen Argentinien einen Traumtor erzielte, was auch noch zum schönsten Treffer der Weltmeisterschaft in Russland gewählt wurde, sondern auch schon in der Bundesliga.

Gegen den 1. FSV Mainz 05 traf Pavard wieder einmal mit einem Seitziehertor volley in die Maschen, ähnlich wie gegen Lionel Messi und Co.: "Die liebe ich. Davon werde ich noch ein paar machen denke ich, ich mag den Winkel", sagte Pavard mit einem Augenzwinkern.

Und schickte nach der Torankündigung gleich noch eine Kampfansage mit einem Lächeln auf den Lippen an den BVB, den

 Erzrivalen im Kampf um die deutsche Meisterschaft: "Bayern ist besser als Dortmund, mia san mia! Wir werden es in dieser Saison allen beweisen. Wir sind der FC Bayern, es ist unsere Pflicht, Meister zu werden."

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