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Sturmwarnung für Suzuka: Bläst Super-Taifun „Hagibis“ die Formel 1 weg?

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 09.10.2019 Oliver Reuter
Für das Formel-1-Rennen in Suzuka gibt es eine heftige Sturmwarnung. Der Taifun Hagibis rast mit 150 km/h auf die japanische Küste zu. © dpa, UBIMET Für das Formel-1-Rennen in Suzuka gibt es eine heftige Sturmwarnung. Der Taifun Hagibis rast mit 150 km/h auf die japanische Küste zu.

Stürmische Zeiten für Sebastian Vettel (32). Bei Ferrari tobt ein Dauer-Streit mit Teamkollege Charles Leclerc (21) und die Sturmwarnung für das Formel-1-Rennen in Suzuka (Sonntag, 7.10 Uhr, RTL & Sky) wird immer bedrohlicher.

Der Super-Taifun „Hagibis“ wird immer stärker und rast jetzt schon mit bis zu 300 km/h auf die japanische Küste zu. Da werden böse Erinnerungen wach an den tödlichen Regen-Unfall von Jules Bianchi (†25) in Suzuka 2014 und das Regen-Chaos von 1976 in Fuji, wo sich Niki Lauda (†70) und Rivale James Hunt (†45) bei irregulären Bedingungen duellierten.

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Bläst „Hagibis“ die Formel 1 weg? Laut Meteorologe Steffen Dietz wird es mehr als ungemütlich: „Unsere Modellrechnung sagt bedrohliches Wetter für Suzuka voraus. Der Taifun Hagibis nimmt in den kommenden Tagen Kurs auf die japanische Küste und wird Suzuka am Sonntag mit bis zu 150 km/h erreichen.“

Macho-Band „Hagibis“ gab Taifun den Namen

„Hagibis“ wurde übrigens nach einer philippinischen Disco-Gruppe benannt, die vor allem für ihr Macho-Image berühmt-berüchtigt ist.

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Meteorologe: Unwetter trifft die Formel 1

Der frühere Chefmeteorologe der Formel 1 zeigt dazu zwei Grafiken, die erstaunliche Übereinstimmungen der beiden Vorschau-Modelle GFS und EZ zeigen.

Dietz aktualisiert täglich seine Prognose: „Hagibishat explosionsartig an Stärke zugenommen und ist jetzt schon ein Super-Taifun, Hurrikan-Kategorie 5. Sein prognostizierter Verlauf Richtung Japan und die Formel 1 ist ganz konsequent. Die Wahrscheinlichkeit von Schäden ist hoch.“

Fuji 1976: Niki Lauda stellte seinen Ferrari ab

Gegen den Sturm. Die Formel 1 machte in ihrer 70-jährigen Geschichte bereits mehrfach unliebsame Erfahrungen mit Unwetter.

Neben dem Fuji-Chaos 1976, als Lauda seinen Ferrari nach nur zwei Runden abstellte, sind besonders die Monsun-GP in Malaysia und die Regen-Rennen in Spa und Interlagos sowie am Nürburg- und Hockenheimring in Erinnerung.

Hier lesen: Die größten Wasserschlachten in der Formel 1 aller Zeiten

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Sebastian Vettel mag Regen – eigentlich

Doch das Aquaplaning bedeutet Reiz und Gefahr zugleich für die Fahrer. So beeindruckte Vettel schon 2008 mit seinen Regen-Fahrten in Monza (erster Formel-1-Sieg) und Interlagos, wo er Lewis Hamilton (34) fast dessen ersten Titel vermasselt hätte.

Beim Regen-Chaos 2018 in Hockenheim versenkte er seinen Ferrari im Kiesbett, rehabilitierte sich aber im Juli mit seiner furiosen Aufholjagd vom 20. auf den 2. Platz.

Hier lesen: Selbst seine Fans verlieren den Glauben an Sebastian Vettel.

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