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Toto Wolff über Niki Lauda: "Sein Tod überschattet alles andere"

Formel1.de-Logo Formel1.de 11.12.2019 Juliane Ziegengeist

Mit Niki Laudas Tod verlor das Formel-1-Team von Mercedes nicht nur einen seiner wichtigsten Berater, sondern auch einen Freund - "Das überschattende Ereignis"

Sie waren viele Jahre ein eingespieltes Team: Niki Lauda und Toto Wolff © Motorsport Images Sie waren viele Jahre ein eingespieltes Team: Niki Lauda und Toto Wolff

Mit dem Konstrukteurstitel und den Plätzen eins und zwei in der Fahrer-WM untermauerte Mercedes auch in der Formel-1-Saison 2019 seine Vormachtstellung. Einer, der maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen hat, konnte in diesem Jahr jedoch nicht mitfeiern. Niki Lauda verstarb Ende Mai nach langer, schwerer Krankheit.

Am vergangenen Freitag wurde die österreichische Rennfahrerlegende im Rahmen der FIA-Gala zur "Persönlichkeit des Jahres" gekürt - ein emotionaler Moment auch für seine Motosport-Familie. Für Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der in den vergangenen sieben Jahren eng mit Lauda zusammenarbeitete, wiegt der Verlust noch immer schwer.

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Auf die Frage, welcher Moment in dieser Formel-1-Saison der beste gewesen sei, hält Wolff kurz inne und sagt dann: "Ich möchte nicht über den besten Moment sprechen, denn das überschattende Ereignis war Nikis Tod. Das ist für uns ein großes Thema der Saison." Unter ihm würde alles andere ein Stück weit verblassen, erklärt der 47-Jährige.

Zwar betont er: "Wir sind sehr dankbar für den Gewinn der Meisterschaft, aber dieser eine Moment überschattet einfach alles andere." 2018 in Silverstone war Lauda zum letzten Mal an der Rennstrecke. Danach ließ seine Gesundheit - er unterzog sich unter anderem einer Lungentransplantation - keinen Rennbesuch mehr zu.

Nach dem jüngsten Gesamtsieg hatte Wolff seinem verstorbenen Weggefährten den sechsten WM-Titel in Folge gewidmet, "weil er von Anfang an ein so wichtiger Teil der Reise war". Auch Weltmeister Lewis Hamilton, für den Lauda eine Art Mentor war, sagte: "Ich weiß, dass Niki seine Kappe ziehen würde. Wir verdanken ihm sehr viel."

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