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„Bares für Rares“: Erbstück überrascht Expertin – Händler liefern sich Wettbieten

EXPRESS-Logo EXPRESS 13.03.2018
ring_bares_fuer_rares: „Bares für Rares“: Erbstück überrascht Expertin  © ZDF-Screenshot „Bares für Rares“: Erbstück überrascht Expertin 

Von ihrer Tante hat Heidi Bach (73) vor fünf Jahren einen Diamantring geerbt – eigentlich würde sie den Klunker am liebsten für sich behalten. Doch der Ring ist ihr irgendwie zu groß.

Deshalb versucht sie, das gute Stück in der beliebten ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ zu verkaufen.

Schmuckexpertin Dr. Heide Rezepa-Zabel und Moderator Horst Lichter sind begeistert

Bei der genaueren Begutachtung sind Schmuckexpertin Dr. Heide Rezepa-Zabel und Moderator Horst Lichter einer Meinung: Es handelt sich um ein wunderschönes Stück – ein 0,8-Karat-Solitär mit entsprechend hoher Reinheit und einem modernen Brillantschliff.

„Das hätte Cartier damals nicht anders gemacht“, lautet das Urteil von Dr. Heide Rezepa-Zabel.

Die Expertin datiert den Ring aus Platin auf 1925. 

Verkäuferin Heidi Bach aus Egelsbach ist erstaunt und hätte für den Ring gerne 1000 Euro. Viel zu wenig, findet die Expertin. Sie schätzt den Ring auf 2000 Euro! Solitär-Ringe seien zudem aktuell sehr gefragt.

handler_bares_fuer_rares © ZDF-Screenshot handler_bares_fuer_rares

Kein Wunder, dass auch die Händler sofort Feuer und Flamme sind. Zwischen den Händlern Susanne Steiger und Wolfgang Pauritsch kommt es zu einem regelrechten Wettbieten.

Das Schlussgebot liegt bei 2320 Euro – Händlerin Susanne Steiger bekommt den Zuschlag. Und weil sie keinen 20-Euro-Schein dabei hat, zahlt Susanne Steiger an Heidi Bach 2350 Euro.

Der Deal hat sich gelohnt...

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Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwickelt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet. Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum, in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt. Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag, bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle, eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow lief“.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 35.000 Euro, Im Jahr 2014 wechselte ein Borgward Isabella Cabriolet den Besitzer. 

(mt)

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