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„Potzblitz!“: Verrückter Automat bei „Bares für Rares“ versprüht echten Klassiker

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 14.02.2018 berliner-kurier
BfR_180214: Ein alter Erfrischungsautomat sorgt für Furore bei Horst Lichter. © Screenshot ZDF Ein alter Erfrischungsautomat sorgt für Furore bei Horst Lichter.

Schon so manche Kuriosität ging bei „Bares für Rares“ über die Händlertheke. Auch der 40-jährige Sven Vörding aus Rosendahl hat eine Rarität im Angebot, die er nun gerne anbieten möchte – ein Erfrischungsautomat. Was das ist? Das fragt sich höchstwahrscheinlich so mancher Zuschauer unter 40. Und nein, es geht nicht um einen Getränkeautomaten.

Auch diese Pharaonenkette begeisterte die Händler.

„Bares für Rares“-Experte erklärt den Erfrischungsautomaten

Ausgelegt war der Automat auf Kneipengänger. Die konnten sich dann für gerade mal zehn Pfennig erfrischen. Und zwar mit einem Sprühstoß des Traditionsdufts Eau de Cologne - Kölnisch Wasser. Insgesamt 300 Sprühstöße hatte so ein Automat auf Lager.

Der sogenannte Erfrischungsautomat hing damals in der Kneipe von seiner Oma, erzählt der Anbieter Sven. Dort habe er treue Dienste geleistet. Doch nachdem die Kneipe schließen musste, hatte auch der Automat keine Funktion mehr.

Ein alter Erfrischungsautomat sorgt für Furore bei Horst Lichter. © Screenshot ZDF Ein alter Erfrischungsautomat sorgt für Furore bei Horst Lichter.

„Schmuckes Teil“ begeistert Horst Lichter

„Was es nicht alles gab“, entgegnet Horst Lichter begeistert. Praktisch für Männer, die beim Frühshoppen einen über den Durst getrunken hatten und wieder nach Hause mussten. Denn je nachdem wie hoch der Automat hängt, kann der Inhalt auch prima als Mundwasser fungieren, erwähnt Lichter scherzeshalber.

Gewaltige Summe für den Blechautomaten

Svens Automat stammt aus dem Jahre 1962. Und für das Alter ist dieser sehr gut erhalten, konstatiert Experte Deutschmanek. „Trotz der Tatsache, dass er in einer Gaststätte hing und dort sicherlich auch Vandalismus ausgesetzt war, steht dieser Automat hier perfekt dar.“  

Mediengestalter Sven hofft nun um die 150 Euro für seine Rarität zu bekommen. Der Experte macht dem jungen Mann allerdings keine Hoffnung: „150 auf gar keinen Fall“. Ein kurzer Moment des Schreckens macht sich breit. „Ich würde eher sagen 600.“

„Potzblitz“ ist das einzige, was Kandidat Sven da noch herausbringt. Mit dieser Schätzung nimmt er  die Karte für den Händlerraum natürlich dankend an.

Euphorie im Händlerraum

Auch die Händler sind begeistert vom Kneipen-Duftspender. Am Ende bekommt Sven jedoch nur 220 Euro von den Händlern. Zufrieden? „Man hofft natürlich, dass das Ding nach der Expertise noch explodiert, aber man will ja auch nicht habgierig sein. Ich bin zufrieden!“, entgegnet der zweifache Vater.

(lrat)

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