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Daniel Küblböck: Was passiert mit der Kabine, in der er seine letzten Stunden verbrachte?

BUNTE.de-Logo BUNTE.de vor 6 Tagen Elena Dangel
Daniel Küblböck: Was passiert mit der Kabine, in der er seine letzten Stunden verbrachte? © BrauerPhotos / A.Schmidt Daniel Küblböck: Was passiert mit der Kabine, in der er seine letzten Stunden verbrachte?

Auf dem Überwachungsvideo soll angeblich nur ein Schatten zu sehen gewesen sein. In der Nacht vom 8. September stieg ein Gast des Kreuzfahrtschiffs „AIDAluna“ auf die Reling und sprang in die eiskalte See. Wenig später wurde bekannt: Es handelte sich um Daniel Küblböck (33). Das Schiff befand sich vor der Küste Kanadas, hatte gerade den Atlantik überquert. Die Küstenwache musste die Suche 48 Stunden später erfolglos aufgeben. Ein halbes Jahr später ist immer noch nicht klar, warum der Künstler sich das Leben nahm. Angeblich litt er unter Depressionen.  

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Auf dem Schiff soll geschwiegen werden

Angeblich soll er in seiner Kabine randaliert haben. Als die Nachbarn sich beschwerten, wurde er umquartiert. Sein neues Zimmer hatte die Nummer 5235. Eine Reporterin von „bild.de“ besuchte ein halbes Jahr nach dem Unglück die „AIDAluna“ und machte sich auf die Suche nach der Kabine. Ein Servicemitarbeiter verriet ihr, dass der Sprung von Küblböck ein Tabu-Thema ist. „Darüber sollen wir auf dem Schiff aber nicht sprechen.“ In der Kabine hätte seitdem aber niemand mehr gewohnt. Außerdem wurden alle Möbel ausgetauscht und die Tür sei mit einem bestimmten Code gesperrt. Nur bestimmte Mitarbeiter dürften hinein. Laut Aussage der Reederei sollen die Ermittlungen noch laufen.

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Es soll sich um Suizid handeln

Auf See vermisste Personen können erst nach sechs Monaten für tot erklärt werden. Die Staatsanwaltschaft Passau prüfe zwar noch den Bericht über den Unfallhergang, aber die Wahrheit ist wohl, dass Küblböck sich selbst das Leben nahm. „Die Staatsanwaltschaft Passau hat ein Todesermittlungsverfahren durchgeführt“, erklärte Oberstaatsanwalt Walter Feiler. „Aufgabe war [herauszufinden], ob es Hinweise auf eine Straftat gibt. Der Bericht wird noch überprüft. Aber das Fazit ist, dass es sich um einen Suizid handelt.“

Auch sein Vater Günther Küblböck (54) möchte nun endlich alles geregelt haben und erklärte gegenüber „bild.de“: „Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss.“ 

Psychische Erkrankungen und Suizidgedanken können jeden treffen. Wenn du selbst oder jemand in deinem Umfeld von Suizidgedanken betroffen ist, scheue dich nicht davor, Hilfe zu suchen!

Du erhältst kostenlos und anonym Hilfe von erfahrenen Beratern bei der Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0 800-111 0 111 oder 0 800-111 0 222. Weitere Hilfsangebote bietet auch die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention.

Darüber hinaus kannst du dir bei deinem Hausarzt des Vertrauens Rat holen. Er kann dir helfen, geeignete Psychiater und Psychotherapieplätze zu finden.

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