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"GZSZ" macht Mobbing unter Schülern zum Thema

teleschau-Logo teleschau 12.07.2018 teleschau - der mediendienst
Luis (Maximilian Braun) gerät mit der selbstverliebten und skrupellosen Mitschülerin Brenda (Annabella Zetsch) aneinander. Mobbing ist das Thema eines neuen Handlungsstrangs bei "GZSZ". © MG RTL D Luis (Maximilian Braun) gerät mit der selbstverliebten und skrupellosen Mitschülerin Brenda (Annabella Zetsch) aneinander. Mobbing ist das Thema eines neuen Handlungsstrangs bei "GZSZ".

Die RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" wagt sich wieder an ein Thema mit sozial relevantem Hintergrund. Die Macher versprechen sich davon auch wichtige Präventionsarbeit.

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Die Macher der RTL-Daily "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (Montag bis Freitag, 19.40 Uhr) nehmen einmal mehr ein soziales Brennpunktthema in den Fokus: Ab Freitag, 13. Juli, (Folge 6.550) dreht sich ein neuer Handlungsstrang um Mobbing. Die dazu passende Geschichte wird bis in den Herbst hinein bei "GZSZ" zu sehen sein.

Im Mittelpunkt der Mobbing-Handlung steht Luis (gespielt von Maximilian Braun) und seine sehr selbstbewusste und skrupellose Klassenkameradin Brenda - dargestellt von Annabella Zetsch, die eine neue Gastrolle in der Soap bekleidet. Brenda verfügt über ein Druckmittel, mit dem sie Luis erpresst. Daraufhin gerät Luis in ein Konstrukt aus Erpressung, emotionaler Last und Alleinsein, aus dem er keinen Ausweg sieht. Hinzu kommt, dass er sich niemandem anvertrauen will, was das Ganze noch schwieriger für ihn macht. Auch Familie und Freundschaft spielen laut "GZSZ"-Producer Damian Lott eine wichtige Rolle in der Handlung.

Brenda (Annabella Zetsch) steht mit ihrer "Girls-Gang" auf dem Pausenhof und sieht Luis (Maximilian Braun) an sich vorbeilaufen. © MG RTL D Brenda (Annabella Zetsch) steht mit ihrer "Girls-Gang" auf dem Pausenhof und sieht Luis (Maximilian Braun) an sich vorbeilaufen.

Ein solcher sozial relevanter Schwerpunkt ist laut Damian Lott typisch für "GZSZ", in der Vergangenheit seien schließlich schon Themen "wie Bulimie, häusliche Gewalt oder auch Burnout" behandelt worden. Außerdem, so der Producer, verfolgten viele junge Menschen die Serie - und genau sie geht das Thema auch an. Mobbing und Cybermobbing sind speziell bei den Schülern weit verbreitet und durch soziale Netzwerke einfach zu praktizieren. Hinzu komme, dass die Serie durch 1,6 Millionen Facebook-Fans und über 200.000 Instagram-Follower, eine große Plattform zur Verfügung habe, mit der sie auf Mobbing aufmerksam machen könne. Lott hofft darauf, "Resonanz von Betroffenen während der Ausstrahlung" zu bekommen. Die würde ihm zeigen, welche Energie die Opfer von Mobbing aus der Serie ziehen.

Wie präsent Mobbing unter jungen Menschen ist, weiß auch Annabella Zetsch, der der neue Handlungsstrang eine Gastrolle in Erfolgsserie beschert. Wenig überraschend hat die junge Schauspielerin eine andere Lebenseinstellung als ihre Figur, die intrigante Brenda. Entsprechend groß waren ihre Schwierigkeiten, sich in ihre Rolle hineinzuversetzen - sie habe mit ihr "ganz schön zu kämpfen" gehabt, gesteht die 24-Jährige im RTL-Interview.

Luis Ahrens (Maximilian Braun) wird von seiner Mitschülerin Brenda (Annabella Zetsch) aufgefordert, ihr Bilder auf seiner Kamera zu zeigen. © MG RTL D / Rolf Baumgartner Luis Ahrens (Maximilian Braun) wird von seiner Mitschülerin Brenda (Annabella Zetsch) aufgefordert, ihr Bilder auf seiner Kamera zu zeigen.

Zetsch attestiert sich selbst einen starken Gerechtigkeitssinn. Ihr Motto: "Behandle deine Mitmenschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest." Selbst gemobbt wurde sie allerdings nach eigener Aussage noch nie, allerdings hatte sie in der Vergangenheit eine Mitschülerin, die drangsaliert wurde. Doch sie und ihre Freunde hätten "zusammengehalten und ihr geholfen, das durchzustehen und zu beenden".


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