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Helmut Kohl (†87): Seine Witwe: „Das ist respektlos ...“

BUNTE.de-Logo BUNTE.de vor 5 Tagen Elena Dangel

Der Nachlass des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl ist noch nicht geregelt. Witwe Maike Kohl-Richter sieht sich falsch dargestellt. Es gehe nicht ums Geld, sondern um sein kulturelles Erbe.

Maike Kohl-Richter: Seine Witwe: „Das ist respektlos ...“

Maike Kohl-Richter: Seine Witwe: „Das ist respektlos ...“
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Selten spricht Maike Kohl-Richter (54) in der Öffentlichkeit, noch seltener darf jemand das berühmte Haus im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim betreten. Dort lebte und starb Altkanzler Helmut Kohl (†87). Und der Streit um das Erbe des Politikers will keine Ruhe nehmen. Die finanziellen Dinge sind zwar geklärt, seine beiden Söhne, Walter (55) und Peter (53), wurden schon vor seinem Tod ausbezahlt, seine zweite Ehefrau Maike trat das alleinige Erbe an. Doch es gab trotzdem Konflikte. Maike Kohl-Richter fühlt sich falsch dargestellt: „Gucken Sie sich mal die Debatte um die Witwe an, die auf den Akten sitzt. Das ist respektlos, das ist unwürdig und das schlimme ist: Es ist unwahr“, erklärte sie nun dem Deutschlandfunk, der sie ausnahmsweise in Oggersheim besuchen durfte.

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„Ich hab mir oft gedacht, was stimmt nicht mit mir?“

Im Video oben erfahrt ihr mehr über das Versprechen, das die 54-Jährige ihrem Mann vor dessen Tod gab.

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Sie fühlt sich unter Druck gesetzt

Sie hatte Akten des ehemaligen Bundeskanzlers aus dem Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung zurück zu sich geholt. Denn Maike Kohl-Richter beteuert, dass die Akten zum kulturellen Erbe ihres Mannes gehören und nicht der Regierung. Sie wolle eine Stiftung gründen, ähnlich der Konrad-Adenauer-Stiftung. „Ich verstehe, dass die Menschen auf eine Helmut-Kohl-Stiftung warten, aber mein Mann ist jetzt seit ein bisschen mehr als einem Jahr tot. Und ich kann das eine nicht tun, ohne – ich muss erst das andere tun, ich muss den Boden bereiten, also: Es hilft mir nicht, wenn gutbürgerliche Freunde oder Bekannte zu mir sagen: Überschätzen Sie das Buch in seiner Wirkung mal nicht. Ich halte das für eine sehr gefährliche Zersetzungsstrategie.“ 

Im Video unten seht ihr die Bilder der Trauerfeier! Wegen des schwierigen Verhältnisses zu seiner Witwe fehlte die Familie:

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„Es geht nicht darum, dass ich alleine herrsche“

Helmut Kohl erwirkte noch zu seinen Lebzeiten eine Million Euro Schmerzensgeld wegen unautorisierter Zitate des Journalisten Heribert Schwan (73), sowie ein Verbot des Buches „Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle“. Da der Prozess zu seinem Todeszeitpunkt noch nicht abgeschlossen war, führt Kohl-Richter den Streit fort. Aktuell hat sie Berufung gegen das erste Urteil eingelegt. Das Verfahren liegt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Das Gericht in Köln hatte im Mai 2018 entschieden, dass Entschädigungen nicht vererbbar sind.

„Es geht nicht darum, dass ich alleine herrsche, was ja schon vermessen genug wäre. Sondern, es geht doch darum, dass man einen Ansprechpartner hat“, beteuert Kohl-Richter. „Ich sage jetzt immer, wenn man den Namen Helmut Kohl nennt, setzt in Deutschland der Verstand aus. Das ist ganz klar. Bei den einen so und bei den anderen so. Alle wollen ein Stück vom Kohl-Kuchen oder vom Kohl-Mantel haben, im Guten wie im Schlechten.“ Sie wolle schlicht das kulturelle Erbe ihres verstorbenen Mannes schützen.

Im Video unten: So hart geht Maike mit den Söhnen ihres verstorbenen Mannes ins Gericht.

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