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Küblböcks Vater räumt mit Gerüchten auf: „Habe versucht, ihn an der Reise zu hindern”

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 13.09.2018 berliner-kurier
© picture alliance / SvenSimon

Die Tragödie um den Sänger Daniel Küblböck beschäftigt seit Tagen ganz Deutschland. 

Jetzt hat sich die Familie und der Vater des nach der Kreuzfahrt vermissten Ex-DSDS-Stars auf der offiziellen Webseite des Künstlers zu Wort gemeldet – und räumt mit Spekulationen über dessen Verschwinden auf. 

Günter Küblböck schreibt: „Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit kurzem psychische Probleme, die man wohl am Besten mit einer Art Psychose beschreiben kann.”

Suizid schließt Günter Küblböck aus

Einen geplanten Suizid, wie viele ihn vermuten, schließt er trotzdem aus: „Ich kann für mich zu hundert Prozent ausschließen, dass Daniel einen Selbstmord geplant oder vor hatte sein Leben zu beenden.”

Dies könne er nur in einem Ausnahmezustand getan haben, schreibt er weiter, „ohne sich wirklich im Klaren darüber zu sein, was er tut und welche Folgen das haben wird”. 

Vater wollte seinen Sohn an der Reise hindern

Zudem habe er versucht, die Reise seines Sohnes mit dem Kreuzfahrtschiff zu verhindern: „Durch die schwierige Gesetzeslage in Deutschland war es jedoch, nach Auskunft der AIDA Gesellschaft, nicht möglich, ihm die gebuchte Reise zu verwehren. Ich hatte daher schon im Vorfeld die Verantwortlichen des Schiffes darum gebeten, ein besonderes Auge auf Daniel zu haben.”

„Hat immer auf ein männliches Äußeres geachtet”

Anschließend erklärt er näher, wie sich das Wesen seines Sohnes veränderte: Es „zeichnete sich in vielen Teilen ab, bis er sich zuletzt als Frau zeigte”, schreibt Günter Küblböck.

„Ich kann ganz klar sagen, dass Daniel seit seiner Jugend niemals auch nur ansatzweise erwähnt hat, er würde sich wünschen eine Frau zu sein. Das kann jeder bestätigen der ihn näher gekannt hat. Im Gegenteil, er hat in den letzten Jahren immer auf ein sehr männliches Auftreten geachtet.”

„Haben alles versucht, ihm zu helfen”

Am Montag hatte die kanadische Küstenwache die Suche nach dem in der Labrador See vermissten Sänger eingestellt.

Vier Schiffe und zwei Flugzeuge suchten zusammen 80 Stunden lang – wegen der kurzen Überlebenszeit in dem kalten Wasser habe man die Suche gestoppt. Der Sänger ging nach Angaben des Anbieters Aida Cruises bei einer Kreuzfahrt vor Neufundland über Bord, Suizidabsicht gilt als wahrscheinlich. Wann der Sänger für tot erklärt wird, ist offen.

„Die Familie, Eltern, Stiefmutter, Adoptivmutter und enge Freunde waren zu jeder Zeit für Daniel da und haben alles versucht ihm zu helfen und ihm auch die nötige Hilfe zukommen zu lassen”, heißt es in dem Schreiben auf Daniel Küblnböcks Webseite weiter. 

Es endet mit: „Wir vermissen Dich”.

(mg)

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