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Liam Neeson vergleicht MeToo-Debatte mit Hexenjagd

WELT-Logo WELT 14.01.2018
Liam Neeson vergleicht MeToo-Debatte mit Hexenjagd © picture alliance / empics Liam Neeson vergleicht MeToo-Debatte mit Hexenjagd

Im Zuge der MeToo-Debatte werfen immer mehr Hollywood-Stars ihren männlichen Kollegen übergriffiges Verhalten vor. Schauspieler Liam Neeson geht die Diskussion zu weit. Er kritisiert die Entwicklung der Bewegung.

Seit den Vorwürfen gegen Filmproduzent Harvey Weinstein wird in Hollywood über sexuelle Übergriffe diskutiert. Dem nordirischen Schauspieler Liam Neeson geht die Debatte mittlerweile zu weit.

Die sogenannte MeToo-Debatte habe etwas von einer Hexenjagd bekommen, kritisierte Neeson am Freitag in einer Late-Night-Show des irischen Senders RTÉ. "Berühmten Leuten wird plötzlich vorgehalten, sie hätten ein Mädchen am Knie berührt oder so etwas und plötzlich werden sie aus ihrem Programm geworfen", sagte der 65-Jährige.

Neeson bezog sich auf den Fall des US-Radiomoderators Garrison Keillor, der im November wegen "unangemessenen Verhaltens" entlassen worden war. Keillors Verhalten sei etwas anderes als das "Harvey-Weinstein-Zeug", betonte Neeson.

Grundsätzlich sei die MeToo-Debatte aber eine gesunde Entwicklung. Bei den Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens gegen seinen Kollegen Dustin Hoffman sei er unentschlossen.

Filmproduzent Weinstein werden sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vorgeworfen. Die Vorwürfe gegen ihn waren Ausgangspunkt der MeToo-Welle, in deren Verlauf immer mehr Schauspielerinnen männlichen Kollegen übergriffiges Benehmen vorwarfen.

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