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Mega-Star Rihanna: Deswegen verklagt sie einen Hamburger Beauty-Salon

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 15.03.2019 mopo
Die Anwälte von Superstar Rihanna (31) haben nun eine Hamburgerin auf dem Kieker. © picture alliance / Thomas Padill Die Anwälte von Superstar Rihanna (31) haben nun eine Hamburgerin auf dem Kieker.

Alles nur wegen des Namens! Beautysalon-Inhaberin Samia El Aidi muss um ihre Existenz fürchten, weil ihr Laden fast den gleichen Namen trägt wie Superstar Rihanna („Pon de Replay“). Es ist nicht das erste Mal, dass eine Prominente in Hamburg wegen Namensrechten für Stress sorgt. 

„Rihana Lamis“ heißt der Salon von Samia El Aidi in der Hamburger Innenstadt. Damit ist der Name noch nicht mal identisch mit dem des Superstars, denn: Rihanna hat in ihrem zwei Mal den Buchstaben „N“, „Rihana Lamis“ hingegen nur ein Mal.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, haben die Anwälte des Superstars die Hamburgerin und den Namen ihres Salons auf dem Kieker und beim Deutschen Patent- und Markenamt Widerspruch gegen die Eintragung des Salon-Namens eingereicht. Sie befürchten, dass die Unternehmerin aus dem gleichen Namen beruflichen Vorteil ziehen könnte.  

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Die Unternehmerin wollte mit dem Namen niemanden schaden

In dem Widerspruchsschreiben ans Amt soll es heißen: „Durch die Anmeldung der Wortmarke „Rihana Lamis“ werde die Unterscheidungskraft und Wertschätzung der Marke „Rihanna“ ausgenutzt und beeinträchtigt. Denn: Der Superstar vertreibt nebenbei auch noch Beauty-Produkte. 

El Aidi hat sich jedoch bei dem Namen nichts weiter gedacht. So ist Rihana der Zweitname ihrer Nichte und Lamis heißt El Aidis Tochter.

Die Unternehmerin sagt gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Der Name liegt uns am Herzen, wir haben ihn nicht ausgewählt, um beruflichen Vorteil daraus zu ziehen.“

El Aidi kann sich die teuren Anwaltskosten nicht leisten 

Für die Hamburgerin könnte die Klage schwerwiegende Folgen haben, denn: Die teuren Gerichtskosten könne sie nicht bezahlen und sagt: „Wir brauchen Hilfe und einen guten Anwalt!“

Bereits Yoko Ono verklagte Hamburger Bar

Ähnlich argumentierte vor einiger Zeit die Witwe von John Lennon, Yoko Ono. Im August vor zwei Jahren gewann sie einen Prozess gegen die „Yoko Mono Bar“ im Karolinenviertel. Auch hier hieß es: Der Name der Bar wäre dem der berühmten Witwe zu ähnlich. 

Ono gewann vor Gericht, der Name darf nicht mehr verwendet werden. Auch als die Besitzer die Bar in „John Lemon“ umbenannten, reichte Ono eine Mahnung ein. Die Bar wurde in „Das Lemon“ umbenannt. Heute führen die Betreiber die Bar unter dem Namen„Yoko“ am Valentinskamp – bisher gab's noch keine weitere Namensklage der berühmten Künstlerin. 

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