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Nach Aviciis (†) Tod: Veranstalter rechnet mit Elektro-Szene ab

GALA.de-Logo GALA.de 23.04.2018 lsc/Gala
Avicii (†) © Getty Images  

Der Tod von Star-DJ Avicii schockiert die Musikwelt. Nun rechnet ein Veranstalter schonungslos mit der Elektro-Szene ab, die den Künstler "auf dem Gewissen" habe

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Am Freitag (20. April) bestätigte das Management, dass der Star-DJ Avicii im Alter von nur 28 Jahren gestorben ist. Tim Bergling, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, wurde leblos in Maskat, der Hauptstadt des Oman, aufgefunden. 

Rätsel um Aviciis (†) Tod

Ein Verbrechen könne dabei ausgeschlossen werden. "Wir haben alle Informationen. Wir wissen, was passiert ist, aber wir geben es auf Wunsch der Familie nicht an die Medien weiter", lautete die offizielle Stellungnahme der Polizei. Nach Verdächtigen werde daher auch nicht gesucht. Die Leiche des schwedischen DJs sei obduziert worden, meldete das US-Portal "TMZ" unter Berufung auf Polizei-Quellen.

Woran ist er gestorben?

Nun hat sich ein Veranstalter gegenüber "Bild" zu Wort gemeldet und gibt der Elektro-Szene die Schuld daran, dass der berühmte Musiker ("Wake me up") tot ist. "Die Elektro-Szene hat Avicii auf dem Gewissen. Dieses Business geht über Leichen. Ich bin unendlich traurig – und gleichzeitig so wütend, was sie aus dem Jungen gemacht haben", kreidete er gegenüber der Publikation an.

"Das wurde ihm irgendwann zum Verhängnis"

Zuletzt soll er Berichten zufolge 2015 ein Konzert des Künstlers veranstaltet haben und kannte Avicii. "Er war ein so liebenswerter Kerl, der nie Nein sagen konnte. Das wurde ihm irgendwann zum Verhängnis. Seine Entourage hat nur die Dollar-Zeichen in den Augen gehabt – und nicht seine Gesundheit." Irgendwann soll der Druck zu groß geworden sein, das Pensum kaum machbar: "Avicii spielte 700 Shows in drei Jahren, manchmal zwei bis drei Shows am Tag. Wer soll denn damit klarkommen? Die Manager treiben die Preise für die Veranstalter derart in die Höhe, dass mögliche Ausfälle – zum Beispiel bei einer Krankheit – ein finanzielles Risiko darstellen."

"Er war selten wirklich fit"

Der gesundheitliche Zustand des DJs soll ebenfalls fragwürdig gewesen sein. "Er war selten wirklich fit. Trotzdem trat er auf. Teilweise mit Krücken. Einmal hab ich erlebt, wie er auf die Bühne im wahrsten Sinne des Wortes gekrochen ist."

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