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Ordentlich daneben: „Bares für Rares“: Fabian Kahl fiel auf diese „Antiquität“ rein

EXPRESS-Logo EXPRESS 15.03.2018
MDS-MZ-2016-12-10-71-108865703: „Bares für Rares“: Fabian Kahl fiel auf diese „Antiquität“ rein © ZDF und Frank Hempel „Bares für Rares“: Fabian Kahl fiel auf diese „Antiquität“ rein

Rein optisch betrachtet würde er in die Punk-Szene passen. Blondierte lange Haare auf der einen, kahlrasiert auf der anderen Seite. Dazu zieren sein Gesicht einige Piercings, er trägt riesige Tunnel als Ohrringe auf beiden Seiten.

Fabian Kahl sitzt mit seinen erst 26 Jahren als Händler in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ und profitiert von seinem frühen Interesse an Antiquitäten und Schmuck.

„Bares für Rares“-Trödler lernte schon früh

Eine seltene Gabe, welche er vermutlich von seinem Vater geerbt hat, den er schon in jungen Jahren zu seinem Stand auf dem Leipziger Flohmarkt begleitete.

Dort wurde Fabian auch von einem ZDF-Kamerateam entdeckt. Dabei spielte laut Kahl sein außergewöhnlicher Style eine Rolle.

Fachlich glänzt er in der Sendung nahezu immer mit seinem Wissen und sieht meist sofort den Wert der präsentierten Antiquitäten.

Jetzt gestand er in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz, dass auch er schon daneben lag: „Ich hab mal eine Bronze-Skulptur gekauft, die ich für was ganz besonderes hielt. Das war ein riesengroßer Jockey für Pferde. Sehr guter namhafter Künstler.“ 3500 Euro zahlte er damals für die Skulptur.

Fabian Kahls Vater bemerkte der Schwindel

Sein Vater ließ sich nicht so leicht täuschen: „Fabian, da hättest du auch nach China fliegen können, da gibt’s die ganz günstig für 500 Euro.“

Doch der 26 Jährige lernte aus dem Missgeschick: „Jetzt weiß ich, wie eine Fälschung aussieht. Das passiert mir nicht nochmal. Hoff ich!“

Glimpflich davon gekommen, denn Kahl investierte bei „Bares für Rares“ auch schon 25.000 € für eine einzige Münze.

Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwickelt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet. Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum, in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt. Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag, bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle, eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow lief“.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 35.000 Euro, Im Jahr 2014 wechselte ein Borgward Isabella Cabriolet den Besitzer. 

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(chh)

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