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Schwächeanfall bei der „Tagesschau“: Jan Hofer macht erst mal Pause

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 15.03.2019 mopo
Jan Hofer erlitt am Donnerstag während der Tagesschau-Moderation einen Schwächeanfall. © Screenshot ARD/hfr Jan Hofer erlitt am Donnerstag während der Tagesschau-Moderation einen Schwächeanfall.

„Tagesschau“-Chefsprecher Jan Hofer hat am Donnerstag während der laufenden Sendung einen Schwächeanfall erlitten. Die Sendung musste abgebrochen werden, Zuschauer und Fans waren in großer Sorge. Wenige Stunden später gab er via Twitter selbst Entwarnung: Er sei im Krankenhaus durchgecheckt worden, alles sei okay. Dennoch, ein Rest Sorge bleibt, denn Hofer gibt an, an einer verschleppten Erkältung zu leiden. Hat er sich zu viel zugemutet?

Jan Hofer ist immerhin schon 69 – andere sind in diesem Alter bereits seit Jahren in Rente. Nicht so „Mr. Tagesschau“: Er wird nicht nur als Chefsprecher gefordert, sondern auch privat, ist Vater eines vierjährigen Sohnes. Lebensgefährtin Phong Lan Truong verriet zwar der „Bunten“ bereits vor einiger Zeit, dass sie ihrem Partner im Alltag den Rücken freihalte. Dennoch: Der Spagat zwischen einem anspruchsvollen Job und einem erfüllten Familienleben kann einen  durchaus an seine Grenzen bringen.

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Ein Blick in die ARD-Mediathek verrät: Am vergangenen Wochenende moderierte Hofer beinahe jede Sendung, führte durch elf „Tagesschau“-Ausgaben an zwei Tagen. Nur bei einer Sendung war zwischendurch das Gesicht von Kollegin Susanne Daubner zu sehen. Zu viel Stress?

Nein, so ARD-aktuell Chefredakteur Dr. Kai Gniffke. Die Moderation der „Tagesschau“ stelle zwar  eine „Stress-Situation“ dar, allerdings lägen zwischen den Sendungen immer lange Pausen. Auch zur Erkrankung Hofers äußerte sich Gniffke. Es handele sich um eine Infektion, die sich Hofer auf einer Urlaubsreise zugezogen habe und die sich seit seiner Rückkehr gebessert habe – bis sein Kreislauf am Donnerstag  plötzlich abgesackte.

Noch am Donnerstagabend gab Jan Hofer via Twitter Entwarnung

Die Kritik einiger Zuschauer, die Kamera sei viel zu lange auf den  geschwächten Chefsprecher gerichtet gewesen, bevor das Bild abgeschaltet wurde, erklärte Gniffke mit technischen Problemen. Die Regie habe versucht, „eine kürzere Abspann-Variante einzusetzen. Dies misslang, so dass weder der normale noch der kurze Abspann abfuhren und das Bild lange, zu lange stehen blieb.“ Auch sei man im Studio zunächst davon ausgegangen, dass Jan Hofer seine Moderation noch beenden könne, denn vor der Sendung habe er sich fit gefühlt.

Auch am Freitag ging es dem 69-Jährigen bereits wesentlich besser, trotzdem wird er sich jetzt eine Pause gönnen und sich erst mal auskurieren, so Gniffke. „Das muss man ihm nicht erst sagen. Er ist ein Vollprofi.“ Wenn er wieder fit ist, werde Hofer wie gewohnt die „Tagesschau“ sprechen, versprach der ARD-aktuell Chefredakteur. Wann das sein werde, das sei noch nicht klar. In der Zwischenzeit werde Hofer durch das Sprecher-Kollegium vertreten.

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