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Simone Thomalla beklagt Bezahlung von Schauspielern

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 16.02.2017 berliner-zeitung
Simone Thomalla redet Tacheles. Foto: Jens Kalaene © Richard Hüobs Simone Thomalla redet Tacheles. Foto: Jens Kalaene

Schauspielerin Simone Thomalla („Frühling”) sorgt sich um ihren Berufsstand.

„Wir haben viele Schauspieler in Deutschland, der Kuchen wird leider immer kleiner und darunter sind nicht viele Sahnestücke”, sagte die 51-Jährige der „Rheinischen Post” (Donnerstagsausgabe). Nur wenige könnten allein von der Schauspielerei leben, kritisierte die frühere „Tatort”-Kommissarin. „Hast du keinen Erfolg, lebst du an der Armutsgrenze”.

Es könne immer der Punkt kommen, an dem der Sender sich entscheidet, andere Wege zu gehen. „Sicher ist in diesem Beruf gar nichts. Man ist immer abhängig von der Gunst der anderen.” Interessante und sichere Jobs gebe es nur noch bei den Öffentlich-rechtlichen, sagt Thomalla. „Die Privaten produzieren weniger als früher, setzen mehr auf reine Unterhaltung.”

Die Schauspielerin ist derzeit im Stück „Wunschkinder” am Renaissance-Theater in Berlin zu sehen - ihre erste Bühnen-Rolle seit mehr als 20 Jahren. (dpa)

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