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Staatsanwalt sicher: Stefanie Tücking (†56): Todesursache ermittelt

EXPRESS-Logo EXPRESS 07.12.2018 express
Moderatorin Steffi Tücking starb am 1. Dezember im Alter von 56 Jahren. © obs Moderatorin Steffi Tücking starb am 1. Dezember im Alter von 56 Jahren.

Moderatorin Stefanie Tücking ist an einer Lungenembolie gestorben. Dies hat die Staatsanwaltschaft Baden-Baden nach der Obduktion heute der Familie mitgeteilt.

Tücking war am vergangenen Samstag völlig überraschend verstorben.

Die Stimme, die eine ganze Generation durch die Pubertät führte, ist damit verstummt. Deutschland trauert um Tücking, die in der Nacht auf Samstag mit nur 56 Jahren starb.

Laut  unseren Informationen ist die beliebte Moderatorin ganz friedlich eingeschlafen. Eine Freundin fand sie leblos im Bett.

Freundin rief den Notarzt

„Der Wecker hatte geklingelt und hörte nicht auf. Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt“, sagt Tückings Vater Manfred zu „Bild“. „Ich bin sehr erschöpft”, ergänzte er außerdem in der „tz”.

Das alles ist aus dem Nichts über mich hereingebrochen. Ich muss mich jetzt um die Beerdigung meiner Tochter kümmern, dabei waren wir Donnerstag noch zusammen auf dem Weihnachtsmarkt und alles war gut.

Sie habe keine Drogen genommen, nicht übermäßig Alkohol getrunken und „normal geraucht“, zitiert die „Stuttgarter Zeitung“ SWR-Kreise.

Jener Sender, für den  Tücking rund 30 Jahre lang moderiert hat.

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Kollegen trauern um Steffi Tücking

Bundesweit bekannt wurde sie durch die ARD-Kultsendung „Formel Eins“ in den 80er Jahren. Bei ihren Kollegen war die Frau mit der rauchigen Stimme extrem beliebt. „Steffi ist tot. Wir sind alle ganz traurig“ postet etwa TV-Unterhalter Ingolf Lück (60), dessen Nachfolgerin sie einst bei „Formel Eins“ war,  bei Twitter.

Moderator Peter Illmann (59), der mitten in einem Interview war, als er die traurige Nachricht erfuhr, findet gegenüber „Bild“ rührende Worte: „Ich bin fassungslos. Ich habe Mühe, den Abend durchzustehen. Sie war nicht nur eine Kollegin, sie war eine Freundin.“

Das SWR3-Team ist zutiefst schockiert

„Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den größten Radiopersönlichkeiten Deutschlands, und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod“, sagt SWR3-Programmchef Thomas Jung. „Das Team ist zutiefst schockiert. SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert.“

Tücking wurde in Kaiserslautern geboren, wuchs dort auch auf und studierte Elektrotechnik, allerdings nicht bis zum Abschluss. Ihre Bestimmung fand sie stattdessen beim Rundfunk. Beim SWR präsentierte sie Formate wie die „SWR3 Morningshow“ und auch die „ARD Popnacht“.

Bereits 1987 erhielt sie im Alter von 24 Jahren die Goldene Kamera für ihre Moderation der populären Musikvideo-Sendung „Formel Eins“.

In ihrem Blog „tueckabout“ kondolieren die Fans: „Schade um diese tolle Moderatorin. Ich habe sie immer sehr gern gehört“, schreibt einer. „Adieu Steffi! Ich sitze am Radio und bin am Heulen“, ein anderer. (red/dpa/pete)

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