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YouTube-Star Diana June: „Heute mussten wir einen Sarg für unser Baby aussuchen“

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 16.12.2018 BUNTE.de Redaktion
Youtube-Star Diana June: Ihr Baby starb zwei Tage nach der Geburt: „Wir haben geschrien, dass sie was machen sollen" © Bereitgestellt von BUNTE.de Youtube-Star Diana June: Ihr Baby starb zwei Tage nach der Geburt: „Wir haben geschrien, dass sie was machen sollen"

Noch kann sich YouTube-Star Diana June nicht vorstellen, dass ihr Schmerz eines Tages nachlässt, ein wenig zumindest. Vor einer Woche, nur zwei Tage nach seiner Geburt, starb ihr Sohn im Krankenhaus. Die Ursachen werden noch untersucht, aber das Leid der Eltern ist grenzenlos.

„Unsere Herzen sind für immer gebrochen", trauert Diana June auf Instagram. „Ich wünschte, ich hätte dir die Qualen nehmen können am Ende, ich habe es gesehen, wir alle, und werde dein Leid nie vergessen. Ich wäre lieber an deiner Stelle gestorben, wie sollen wir jetzt noch weiter leben ohne dich…“

20:45 vor einer Woche wurdest du geboren. Unser größter Schatz. Wir haben so sehr auf dich gewartet, du hättest das beste Leben bekommen, voller Liebe. Unsere Herzen sind für immer gebrochen. Ich wünschte ich hätte dir die Qualen nehmen können am Ende, ich habe es gesehen, wir alle, und werde dein Leid nie vergessen. Ich wäre lieber an deiner Stelle gestorben, wie sollen wir jetzt noch weiter leben ohne dich. Warum hat uns nur niemand geglaubt, keiner hat uns erhört. Warum würden wir belächelt, wir haben so gekämpft, dass jemand was tut, ständig. Ihr schreibt mir so viele Nachrichten, dass euch ähnliche Situationen passiert sind. Aber sowas darf doch nicht sein, warum ist ein Menschenleben so wenig wert? Die Schwestern und Ärzte haben uns noch als überfürsorgliche Eltern belächelt und am Ende haben wir geschrien tun sie doch etwas. Er hat sich gequält und sein zartes Herz hat es nicht mehr ausgehalten. Warum waren alle so abgestumpft? Er hatte solche Schmerzen, seine Augen verdreht und Zehen verkrümmt. Es ist eine Ansammlung von tausenden Dingen und dann diese Katastrophe. Warum haben die Schwestern z.B. nie Handschuhe getragen als sie unser Baby behandelt haben, wir waren alle dabei, als er ständig nasse Haare hatte und schwierig geatmet hat, warum wurde gesagt wir übertreiben? Am 7.12 seinem Todestag habe ich ihm dann noch ein Lied angemacht, was er in meinem Bauch gehört hat und er hat da um sein Leben gekämpft, es hieß aber wieder das Baby ist doch kerngesund, was wollen sie noch mehr? Jetzt leben sie alle weiter und wir, unser Leben ist zerstört, wir wachen aus diesem Albtraum einfach nicht auf.

Ein Beitrag geteilt von DIANA JUNE (@di.anajune) am Dez 12, 2018 um 12:11 PST

Wenn ihr das Posting nicht sehen könnt, klickt bitte hier.

„Warum waren alle so abgestumpft? “

In die Trauer von Diana June mischen sich Wut und Verzweiflung. Die YouTuberin ist überzeugt, dass der Tod ihres geliebten Sohnes vermeidbar gewesen wäre, wenn Ärzte und Schwestern rechtzeitig reagiert hätten. „Warum hat uns nur niemand geglaubt, keiner hat uns erhört. Warum würden wir belächelt, wir haben so gekämpft, dass jemand was tut, ständig“, klagt sie auf Instagram an.

Mit leidvoller Verbitterung stellt Diana June die Frage, warum ein Menschenleben im Rhythmus der Geburten so wenig wert sei. „Die Schwestern und Ärzte haben uns noch als überfürsorgliche Eltern belächelt und am Ende haben wir geschrien tun sie doch etwas. Er hat sich gequält und sein zartes Herz hat es nicht mehr ausgehalten. Warum waren alle so abgestumpft? (...) Jetzt leben sie alle weiter und wir, unser Leben ist zerstört, wir wachen aus diesem Albtraum einfach nicht auf.“  

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Sie meldet sich erneut zu Wort

In ihrer Instagram-Story, die mittlerweile nicht mehr verfügbar ist, lässt Diana June ihre Follower an ihren Gedanken teilhaben. „Heute mussten wir einen Sarg für unser Baby aussuchen“, sagt sie laut „vip.de“. „Der Tod unseres Babys ist für uns das Schlimmste auf der Welt und für uns unerklärlich, wie wir weiter leben sollen ... Dieses Gefühl der Ohnmacht und Lebensunfreude begleitet uns jede Sekunde seit dem 7.12.2018.“

Viel Zuspruch auf Instagram

Auf Instagram begegnet Diana June eine Welle des Mitleids. „Mein herzliches Beileid. Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft in diesen schweren Tagen“, heißt es hier und ein anderer Follower schreibt: „Das ist so schrecklich und unfair! Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und ganz viele liebe Menschen um Euch herum, die Euch trösten und halt geben!!“ Es gibt auch User, die von ähnlichen Schicksalsschlägen erzählt – und so wie Diana June eine Mitschuld bei den Ärzten und Schwestern sehen.

Berliner Charité kondoliert

Die Diskussion, die Diana June anstoßen wollte und wohl auch musste, um mit ihrem Schmerz leben zu können, wird von ihren Fans mitgetragen. Die genauen Umstände, die zum Tod ihres Babys geführt haben, werden noch untersucht. Die Berliner Charité, in der das Unglück passierte, hat ihr tiefes Mitgefühl zum Ausdruck gebracht – und auch Verständnis dafür geäußert, dass die Mutter in ihrem Schmerz nach Schuldigen sucht.  

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