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Elton John: „Ich war 24 Stunden vom Tod entfernt“

Rolling Stone-Logo Rolling Stone 08.10.2019 Jonathan Anda

Die britische Musiklegende offenbart in seiner neuen Biografie „Me“, wie er von der Krankheit erfuhr – und nur knapp dem Tod entkommen war.

Sir Elton John, 2017 in New York City © Bereitgestellt von www.rollingstone.de Sir Elton John, 2017 in New York City

Die britische Musiklegende offenbart in seiner neuen Biografie „Me“, wie er von der Krankheit erfuhr – und nur knapp dem Tod entkommen war.

Elton John beschreibt in seiner Biografie „Me“, dass er „kurz vor dem Tod“ stand, als er sich nach einer Operation wegen Prostatakrebs im Jahr 2017 eine Infektion zuzog. Er habe gebetet: „Bitte lass mich nicht sterben, bitte lass mich meine Kinder noch einmal sehen.“

Der legendäre Musiker, der im nächsten Jahr durch Köln, Berlin und Hamburg touren wird, spricht über die Diagnose in seiner kommenden Autobiografie „Me“. In einem Auszug beschreibt der 72-Jährige, wie er während einer Routine-Untersuchung von der Krankheit erfuhr.

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Laut eigenen Aussagen entschied John, sich keiner Chemotherapie zu unterziehen, sondern stattdessen einer Operation zur Entfernung seiner Prostata zuzustimmen. Er wollte die Klinik nicht „dutzende Male“ besuchen müssen und sich zwischen seinen Live-Shows von Therapie-Aufenthalten stören lassen.

„Ich war 24 Stunden vom Tod entfernt“

Obwohl die Operation ein Erfolg war, zog sich der Sänger eine Infektion zu, die zu ernsthaften Problemen führte. „Ich hatte unglaubliches Glück – obwohl ich mich damals, wie ich sagen muss, nicht sehr glücklich gefühlt habe“, schrieb John. „Ich lag die ganze Nacht wach und fragte mich, ob ich sterben würde.“

Der 72-jährige erinnerte sich an die Gesundheitsversorgung und schrieb, dass sein „Zustand so ernst sei, dass das Krankenhaus nicht über die Ausrüstung verfüge, um damit fertig zu werden“. Er fügte hinzu: „Die Ärzte sagten David, ich war 24 Stunden vom Tod entfernt. Wenn die Südamerika-Tour noch einen Tag länger gedauert hätte, dann wärs das gewesen.“

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Zu seiner Entscheidung einer direkten Prostata-Entfernung führte er hinzu: „Ich bin direkt zur Operation gegangen. Viele Männer machen das nicht, denn es ist eine aufwendige Operation, man kann mindestens ein Jahr lang keinen Sex haben und man kann seine Blase für eine Weile nicht kontrollieren.“ Der Sänger weiter:„ Aber im Grunde genommen haben meine Kinder die Entscheidung für mich getroffen. Ich mochte die Idee nicht, dass Krebs über mir – uns – für die nächsten Jahre schwebt: Ich wollte es nur loswerden.“

Elton Johns Biografie „Me“ wird am 15. Oktober veröffentlicht.

Mike Coppola/VF17

Artikel im Original lesen auf www.rollingstone.de

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