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„Bauer sucht Frau“: Neuer Mann? Inka Bause verrät: „Kann auch ein Bauer sein“

EXPRESS-Logo EXPRESS 23.09.2019 Daniela Hündgen
Inka Bause moderiert seit 15 Staffeln „Bauer sucht Frau“. © TVNOW / Benno Kraehahn Inka Bause moderiert seit 15 Staffeln „Bauer sucht Frau“.

Wer hat den schönsten Hof? Wer hat die verrücktesten Marotten? Und wer findet am Ende die ganz große Liebe? All diese Fragen werden „Bauer sucht Frau“-Fans ab Mitte Oktober endlich wieder beantwortet.

In diesem Jahr begeben sich elf Bauern auf die Suche, um ihre Herzensdame zu finden. Eine, die seit 15 Jahren mittendrin dabei ist und bei allen Schicksalen kräftig mitfiebert, ist Moderatorin Inka Bause (50).

Wir haben das zum Anlass genommen, und uns die „Mutti“ der Bauern, wie sie sich selbst nennt, zum Interview geladen – und dabei verriet die Blondine auch, worauf sie bei einem Mann so alles Wert legt...

Worauf freuen Sie sich bei der kommenden Staffel am meisten?

Inka Bause: „Ich bin erstmal gespannt, wie ich aussehe. Es war das heißeste Scheunenfest in 15 Jahren „Bauer sucht Frau“ – in jeglicher Hinsicht (lacht). Wir hatten über 40 Grad draußen und in der Scheune sogar über 50 Grad. Und da bin ich als Frau natürlich sehr eitel, wie ich denn aussehe und wie mein Make-up gehalten hat (lacht).“

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Sie sagten, dass es das heißeste Scheunenfest aller Zeiten war…

„Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, aber es haben sich Bauern sturzverliebt, andere haben sich spontan wieder umentschieden – das finde ich immer das Beste. Das gab es auch noch nie: Die Männer haben sich so viele Frauen wie noch nie zum Scheunenfest eingeladen. Eigentlich hatten wir vor einigen Jahren die Regel, dass sich jeder Bauer für zwei Frauen entscheiden muss. Zum einen, um eine Übersicht zu behalten und zum anderen, um die Bauern vor zu vielen Emotionen zu schützen (lacht). Vor ein paar Jahren kamen dann die ersten ausländischen Bauern. Wenn da einer aus Kanada oder Namibia anreist kann man schwer sagen, dass der nur für zwei Frauen kennenlernen darf. Wenn die schon den weiten Weg auf sich nehmen, dann dürfen es schon ein paar mehr sein. Bei Gerald waren es dann fünf. Und dann kamen unsere regionalen Bauern zu uns und haben gesagt: ‚Na, wenn der fünf hat, dann will ich auch fünf haben.‘ Und da konnten wir natürlich nicht nein sagen (lacht).“

„Mir rauchte dann auch unglaublich der Kopf, weil ich mir so viele Namen merken musste und wer zu wem gehört. Eine Stunde später gehörte dann eine Frau zu einem anderen Bauern, weil er dann eine Frau zu sich nahm, die ein anderer doch nicht haben wollte. Das ist einfach grandios. Da geht es um die Liebe und dann wird halt auch mal in den Nachbarsgarten geschaut. Es ist aber immer die Entscheidung der Bauern und der Frauen – wir halten uns da komplett raus. Das findet schon seit Jahren so statt  und das wissen ja auch die Zuschauer und sehen es.“

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„Für die Bauern ist das eine absolute Ausnahmesituation. Teilweise sind die das erste Mal auf so einem Fest und dann auch noch mit Frauen. Das ist für die wie ein Spanferkel auf dem Silbertablett für Frau Bause (lacht). Die sind zum Teil ein wenig überfordert, weil die ganzen Frauen ja auch scharf auf ihre Berufsgruppe sind. Die Bauern erzählen mir ja auch immer: Da gibt es ganz viele Mädels, die verlieben sich und dann sagt der Mann, dass er Landwirt ist und dann stehen die auf und verlassen den Saal. Und beim Scheunenfest gibt es dann einen Sack voll Frauen, die einfach Bock auf Landleben haben und zu schätzen wissen, dass ein Mann die Ärmel hochkrempelt und für wenig Geld zum Teil 24 Stunden am Tag arbeitet, zum Beispiel wenn eine Kuh kalbt. Dann ist so ein Scheunenfest für meine Bauern natürlich ein Schlaraffenland.“

Was ist für Sie das Schönste an dem Format?

„Das Schönste an dem Format ist einfach, dass man Menschen glücklich macht. Dass man versucht, ihren größten Herzenswunsch zu erfüllen und der ist eben nicht nach Geld oder einer Reise, sondern nach der großen Liebe. Das alleine ist schon Freude genug für mich. Aber wenn man dann auch noch hautnah dabei ist, wie beim Scheunenfest, wo sich Menschen verlieben, vielleicht sogar den ersten Liebes-Moment ihres Lebens haben, dann wundert es mich schon, dass ich für meinen Job auch noch Geld bekomme und nicht noch Eintritt zahlen muss. Da freue ich mich wirklich jedes Mal und das wird auch nicht langweilig. Die Liebe ist jedes Mal immer neu und unverwechselbar und die Menschen sind auch immer anders. Und ich bin immer dabei.“

Sind Sie noch aufgeregt, wenn Sie die Bauern das erste Mal treffen?

„Ja, unglaublich. Ich treffe die ja zum Glück zu 90 Prozent vorher auf den Höfen. Dieses Mal haben wir sogar einen Bauer aus Paraguay dabei, den konnte ich persönlich nicht besuchen. Das Scheunenfest ist für alle eine besondere Situation und man ist sofort ganz nah beieinander. Nach fünf Minuten sind meine Bauern meine Männer, meine Jungs und ich bin die Mutti von dem Ganzen, Schwester und Freundin. Ich bin immer die Ansprechperson und die Home-Base. Ich behüte sie auch und passe auf sie auf. Das ist einfach meine Passion und meine Liebe. Es ist zwar noch nicht vorgekommen, aber wenn mich nachts um drei ein Bauer anrufen würde und sagen würde, dass etwas Furchtbares passiert ist, dann würde ich sofort meinen Jogginganzug anziehen, rüberfahren und versuchen zu helfen.“

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Was gehört für Sie in all den Jahren zu den lustigsten/verrücktesten/emotionalsten Momenten bei Bauer sucht Frau?

„Da gibt es natürlich viele, aber natürlich ist das die Geschichte von Josef und Narumol. Wir alle dachten: Oh Gott, dieser ruhige und introvertierte Bauer, mit dieser quirligen Frau, die keiner am Anfang verstanden hat. Wir haben ja schon gedacht, dass das eine durchgeknallte Paarung ist und dann wurde daraus die große Liebe. Wir haben alle nicht daran geglaubt und waren uns sicher, dass Narumol nach 24 Stunden wieder vom Hof abreist. Aber die beiden haben sogar ein Kind zusammen. Sie hat es geschafft das ganze Dorf umzukrempeln. Diese konservative und erzkatholische Region für sich einzunehmen (lacht). Diese Frau ist einfach ein Wunder und für „Bauer sucht Frau“ ist sie einfach ein Juwel.“

„Dann gibt es noch eine skurrile Geschichte mit Bauer Jürgen, vor über zehn Jahren. Eine Frau nötigte ihn förmlich dazu, die Wahrheit zu sagen und nach dem vierten Mal sagte er dann auch, dass sie für ihn ein bisschen zu dick ist. Dann brach natürlich der ganze Shitstorm über ihn herein – von der Frau, aber auch vom Publikum. Er tut mir bis heute leid, dass er so klassisch wie man von einer Frau nur vorgeführt werden kann, auch in diese Falle getappt ist. Ich glaube, er wird auch irgendwann in Paartherapie gezeigt werden, als Beispiel für: ‚Liebe Männer, tappt nicht in die Falle der Frau.‘ (lacht) Aber mittlerweile hat er auch mehrere Kinder und ist glücklich.“

Seit 15 Staffeln versuchen Sie einsame Herzen zusammen zu führen – Privat sind Sie seit acht Jahren Single…

„Umso emphatischer kann ich mit dieser ganzen Geschichte umgehen (lacht). Ich bin völlig frei von Neid, da knurre ich auch nicht rum oder bin traurig. Ich bin emotional unglaublich gesättigt durch diese Arbeit. So geht es mir auch mit meiner eigenen Tochter, wenn sie sich verliebt und einen tollen Mann mit nach Hause bringt, dann freue ich mich einfach so.“

Könnten Sie sich vorstellen, sich auch mal in einen Bauern zu verlieben?

„Ich kann mir alles vorstellen! Ich kann mir auch vorstellen, mich in einen Feuerwehrmann zu verlieben. Die Liebe kann überall hinfallen und uns unerwartet treffen. Deshalb: absolut, das kann auch ein Bauer sein. Aber ich mache die Sendung ja nicht für mich (lacht). In all den Jahren hat sich auch noch nie ein Bauer für mich beworben (lacht).“

Was muss ein Mann für Sie mitbringen?

„Ich habe einmal in meinem Leben den Fehler gemacht und gesagt, dass ich keine Männer mit zu kleinen Füßen mag. Schon gab es einen Shitstorm von unglaublich tollen und attraktiven Männern, die eine kleinere Schuhgröße als ich hatten – und ich habe mittlerweile schon eine 41/42. Ich werde mich hüten zu sagen, wie mein Beuteschema aussieht (lacht). Letztendlich haben meine Bauern mir beigebracht, dass ums Herz geht. Um Herz, Verstand, Fleiß, Empathie und Leidenschaft der Arbeit gegenüber und genau so einen Mann möchte ich auch haben. Wie der dann aussieht und aus welchem Berufszweig der kommt, werden dann alle hoffentlich erfahren.“

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