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"Weit über eine halbe Million verzockt": Schockierendes Geständnis bei "Promi Big Bother"

teleschau-Logo teleschau 09.08.2020 Julia Schöppner-Fleige

Zärtliches Anbandeln, eine unglaubliche Verwandlung und ein emotionales Geständnis unter Tränen: "Promi Big Brother" nimmt schnell an Fahrt auf!

Schon zu Beginn des zweiten Kapitels des diesjährigen "Promi Big Brothers"-Märchens legte sich SAT.1 - oder besser - Adela Smajic mächtig ins Zeug. 30 Grad, Sonnenschein, (noch) gute Laune: Das Waldspa wurde eröffnet und Mischa Mayer bekam von der Schweizer "Bachelorette" eine ausgedehnte Massage-Behandlung. Sie kniete sich wortwörtlich rein, rieb und knetete den tätowierten und muskelbepackten Körper des "Love Island"-Womanizers nach Kräften. Der strahlte im Gegenzug: "Banane, Kidneybohnen, ein bisschen Reis und eine schöne Frau - dann bin ich glücklich."

"Er hat ein Auge auf sie geworfen", mutmaßte "Katzen"-Halbschwester Jenny Frankhauser. Beim späteren Bettdecken-Talk plauderten Mischa und Adela auch noch über Beziehungsfragen und schmachten sich gegenseitig an. Wenn daraus mal nicht mehr wird ... Davon war auch Influencer Udo Bönstrup absolut überzeugt: "Ich schwöre, die bu... noch. 100 Prozent!"

Apropos: Schwer von sich selbst überzeugt war Dragqueen Katy Bähm, die alle Märchenwaldbewohner in blankes Staunen versetzte, als sie sich ohne Schminke, Perücke, Glitzerstrumpfhose, Highheels und riesiges Tüllkleid zeigte. "Wow, crazy", war Adela baff. Und auch von TV-Sternchen Emmy Russ gab's ehrlich gemeinte Komplimente: "Krass, du siehst ja sogar noch hot aus als Junge." Sogar die Männer wie Udo Bönstrup waren fasziniert, "was man mit Schminke so machen kann!"

Solche Reaktionen schien Burak Bildik, wie der Mann hinter der Kunstfigur Katy Bähm mit richtigem Namen heißt, zu kennen. "Du müsstest mich mal mit Bart sehen! Ich würde mich selbst flachlegen, wenn ich könnte!" Udo kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus: "Das ist ja die pure Verwandlung. Das ist ja Kunst, sich so zu verändern!"

Echte Kletten

Dass Katy wirklich eine Bääähm-Wirkung hatte, konnte sie (oder er? - egal: wenn er nicht als Kunstfigur unterwegs ist, kann man ihn als Mann oder Frau ansprechen) kurz darauf gleich mal unter Beweis stellen. Zusammen mit Mischa und dem "Biggest Loser"-Coach Ramin Abtin bestritt sie das Livespiel des Abends und versuchte, Geld für den Lebensmittel-Einkauf der Märchenwald-Bewohner im Knusperhäuschen zu ergattern.

Eingekleidet in einen Anzug aus Klettflausch sollten sie die Prinzessin (Ginger Costello-Wollersheim!) zu befreien, indem sie in einem Parcours aus Kletthaken Schlüssel sammelten. Ramin und Katy robbten, drehten und zogen sich gekonnt durch, ohne sich ernsthaft festzukletten. Als Letzter musste Muskelmann Mischa ran - und es wurde der Lacher des Abends! Bei den von oben baumelnden Klettstreifen verhedderte er sich derart, dass er wie ein Insekt im Fliegenfänger kleben blieb. Unendlich lange drei Minuten kämpfte er sich ab - und schaffte in letzter Sekunde, die Prinzessin zu befreien. Statt zehn Euro hatten die Waldbewohner nun wohl verdiente 20 Euro, um sich Toastbrot, Nudeln und süße Nuss-Nugat-Creme zu kaufen.

Sucht mit heftigen Folgen

Bitter wurde es indes bei einem Gespräch nebenan im Schloss zwischen Ikke Hüftgold und Werner Hansch. Warum er überhaupt bei "Promi Big Brother" dabei sei, wollte der Schlagersänger von der Kommentatoren-Legende wissen. Die bittere Wahrheit: pure Existenzangst! Die Spielsucht habe ihn "total aus der Bahn geworfen", so Hansch: "Ich habe weit über eine halbe Million verzockt."

"Ein gesunder Mensch kann sich nicht vorstellen, welche Kraft eine Sucht auf einen Menschen ausüben kann. (...) Ich habe viele Menschen enttäuscht, die mir vertraut haben, die mir freiwillig Geld gegeben haben." Einer, der ihn damals finanziell unterstützt hatte, zeigte ihn letztlich an: Wolfgang Bosbach. Dafür sei er dem Politiker grundsätzlich dankbar, denn danach habe es Klick gemacht, erzählt Hansch. "Das war sein gutes Recht. Aber war es nötig, dass er diesen Schritt an die Presse machte?" Das habe ihm seine Reputation komplett zerstört.

"Das Allerschlimmste, was dabei herausgekommen ist: Ich habe meine Lebensgefährtin dabei verloren - eine wunderbare Lebenspartnerin. Sie hat wie eine Löwin um mich gekämpft. Es flogen Teller durch die Luft, Wanduhren sind runtergefallen. Diese Frau hat um mich wie eine Löwin gekämpft. Nur ich habe es nicht begriffen. Ich Ochse. Ich habe es nicht begriffen, bis zu dem Punkt, an dem sie sagte: 'Ich werde mich von dir trennen.'" Tränen schossen dem 81-Jährigen in die Augen, der seine Spielsucht nun in einer Therapie bekämpft. "Ich habe mich einem Kreis angeschlossen, den anonymen Spielsüchtigen. Und es ist fest versprochen: Wenn ich hier rausgehe, werde ich mich für Projekte zur Prävention einsetzen."

Nach nebenan und zurück

Ein winziger Trost: Werner Hansch wurde am Ende der Sendung vom Publikum nicht in den Märchenwald mit seinen unbequemen Schlafplätzen und dem spärlichen Essen gewählt. Stattdessen musste sich Dschungelkönigin Jenny Frankhauser vom Prunk und dem prallvollen Kühlschrank verabschieden und zurück nach nebenan. So wollten es die Zuschauer. Die "Schlossis" wiederum holten Tennis-Legende Claudia Kohde-Kilsch zu sich. Auch Prinzessin Katy muss weiterhin im Märchenwald ohne Make-up darben.

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Tränenreiches Geständnis © SAT.1 Tränenreiches Geständnis
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