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Julian Casablancas: The Strokes waren ihm zu kommerziell

BANG Showbiz-LogoBANG Showbiz 13.03.2018 Bang Showbiz
Julian Casablancas © Bang Showbiz Julian Casablancas

Julian Casablancas deutet an, dass seine Zeit bei den Strokes vor allem "die Rechnungen bezahlt" hat.

Der Sänger der amerikanischen Rockband verfolgt derzeit ein Nebenprojekt mit The Voidz und bringt mit ihnen am 30. März die zweite LP 'Virtue' heraus. Im Interview mit 'Vulture' hat er sich nun kritisch zu kommerzieller Musik geäußert und gefordert, dass sich Künstler ständig weiterentwickeln müssen. Genau deshalb habe er auch die Arbeit mit The Strokes auf Eis gelegt. "Vielleicht habe ich mich selbst beschwindelt, aber anfangs war es gut und ich habe geliebt, was wir gemacht haben", schildert er. "Ich wollte mich einfach in gewisser Hinsicht musikalisch weiterentwickeln. Du musst sehr streng mit dir selbst sein." Als Beispiel führt er auf: "Wir haben Demos aufgenommen und die Leute wollten sie veröffentlichen. Ich meinte dann 'Das ist nicht gut. Lasst uns weitermachen.' Dasselbe habe ich mit den Strokes getan. Ich dachte 'Es ist schön und gut, aber ich will mich vorwärts bewegen.' Ich will mich weiterentwickeln und etwas noch herausfordernderes machen: Black Sabbath, Nirvana, ein paar Sachen von den Doors - Musik, die nicht Mainstream ist, aber in den Mainstream einbricht."

Der 39-Jährige erklärt, dass in der Filmindustrie dasselbe wie in der Musikbranche passiere und Schauspieler ähnliche Erfahrungen wie Musiker machen: "Ich habe gerade 'Auslöschung' gesehen und ich habe mich mit jemandem darüber unterhalten, dass Natalie Portman auch in den 'Thor'-Filmen war und ich finde das interessant. Sie war atemberaubend in 'Auslöschung' und ich dachte einfach, dass sie manche Dinge aus Leidenschaft macht und gewisse Sachen, weil sie die Rechnungen bezahlen. Ich denke, dass Schauspieler das machen und das bedeutet nicht, dass ihnen nicht gefällt, woran sie arbeiten. Es ist eine andere Art von Energie. Diese Situation ist wohl ähnlich zu mir und den Bands, in denen ich spiele."

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