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"Sing meinen Song": Darum fühlt sich Judith Holofernes wie Yoko Ono

stern-Logo stern 13.06.2018 Carsten Heidböhmer
"Sing meinen Song": Bei "Sing meinen Song" erklärte Judith Holofernes, wieso sie sich wie Yoko Ono fühlt. © MG RTL D/Markus Hertrich Bei "Sing meinen Song" erklärte Judith Holofernes, wieso sie sich wie Yoko Ono fühlt.

Bei "Sing meinen Song" stand am siebten Abend das Werk von Mark Forster im Mittelpunkt, das persönliche Geständnis kam jedoch von jemand anderem: Judith Holofernes verriet, was sie mit Yoko Ono verbindet.

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Vermutlich hat Yoko Ono noch nie von "Sing meinen Song" gehört. Doch in der siebten Folge der aktuellen Staffel spielte die Frau eine wichtige Rolle. Denn für Mark Forster trägt sie die Schuld daran, dass die Beatles zerbrochen sind. Das ist keine Petitesse in den Augen eines Mannes, der seine Musik als "Mischung aus Beatles und deutschem HipHop der 90er Jahre" bezeichnet. 

Diesmal stand das Werk Mark Forsters im Mittelpunkt, der in seinem Song "Kogong" die Ehefrau von John Lennon sogar namentlich erwähnt hat - was Judith Holofernes zu einem Geständnis bewegen sollte. Aber dazu später mehr.

Die Wir-sind-Helden-Sängerin übernahm einen bedeutenden Part an diesem Abend. Denn in guter Tradition dieser Sendung interviewt sich der Künstler nicht selbst, so übernahm Holofernes von Forster das Amt des Moderators und befragte Forster über sein Leben und seine Songs.

Mark Forster nimmt bereits zum zweiten Mal teil

Da der 34-jährige Sänger bereits 2017 beim Tauschkonzert mitgemacht hatte, war ihm diesmal nicht viel Spektakuläres zu entlocken - dass er sich während einer Wanderung auf dem Jakobsweg dazu entschlossen hat, Musiker zu werden, wusste man bereits aus dem vergangenen Jahr. Damals verriet er auch, wie der gebürtige Mark Ćwiertnia zu seinem Künstlernamen kam.

So war es spannender zu hören, was die anwesenden Künstler aus den bekannten Hits Forsters machen. Leslie Clio entschied sich für Forsters erste Single "Auf dem Weg". Johannes Strate sang "Bauch und Kopf", Mary Roos begeisterte mit "Zu Dir (Weit weg)" und erwägt nun, den Song selbst aufzunehmen. Alphaville-Sänger Marian Gold zeigte mit seiner Version von "Wir sind groß" eine weitere Facette seines großen Könnens. Und Rea Garvey sang "Stimme", den bislang einzigen Song, der aus Forsters Kooperation mit dem Produzenten Felix Jaehn hervorgegangen ist.

Mark Forster selbst stellte seine neue Single "Like a Lion" vor, und ließ dafür extra den Reggae-Musiker Gentleman einfliegen. Der nahm für den dreiminütigen Song die Strapazen von 56 Stunden Flugzeit auf sich - was von den anderen Musikern mit großen Beifall honoriert wurde.

Yoko und Judith

Judith Holofernes beschloss die Sendung mit "Kogong", jenem eingangs erwähnten Song, in dem Mark Forster die folgende Zeile getextet hat: "Ich bin fuckin‘ Yoko Ono, mein Herz ist Paul und John." Diese Zeile wandelte Holofernes jedoch ab - und sang stattdessen "Ich bin meine eigene Yoko". 

Der Grund dafür ist ein sehr persönlicher: "Weil ich, seit wir mit den 'Helden' aufgehört haben, immer gedacht hab: Ich fühl mich, als wäre ich meine eigene Yoko. Als Frau hat man immer das Gefühl, man ist schuld, eine Band kaputt gemacht zu haben." Ein kleiner, aber bewegender Einblick in das Herz dieser sonst so starken Frau. 

Die Konfettikanone für die beste Performance erhielt sie dafür allerdings nicht - die ging an Leslie Clio. Die hat ihre Karriere gleich als Solokünstlerin gestartet - und wird deshalb nie in den Verdacht geraten, eine Yoko zu sein.

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