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Filmpremiere "Chicuarotes": Die verlorene Jugend Mexikos

"Chicuarotes" - ist Spanisch, bedeutet so viel wie "die Dickköpfe". Und es ist der Titel eines Films, der abtaucht in eine Parallelwelt. Die beiden Teenager Cagalera und Moloteco wachsen im Slum von Mexiko City auf. Beide wollen raus aus der Armut. Doch beim Versuch, an Geld zu kommen, stürzen sie immer tiefer in die Kriminalität ab. Angesichts der Verzweiflung der Jugendlichen stellte sich der mexikanische Regisseur Gael Garcia Bernal die Frage, woher die niemals enden wollende Gewalt kommt. Aus seiner Sicht müsse man die Dinge im Zusammenhang sehen: "Die Welt, in der die Personen im Film leben und aufwachsen, ist sehr weit von meiner entfernt. Ich bin in einer sehr liebevollen Familie aufgewachsen. Das haben diese Kinder nicht. Ihre Entwicklung hängt so stark von der Umgebung ab. Nur so kann man diesen Kreislauf der Gewalt verstehen, den sie durchmachen." Bernals zweiter Film ist für Bernal ein Langfrist-Projekt. Den ersten Drehbuch-Entwurf hat er vor 10 Jahren fertiggestellt, aber nach der Geburt seines Sohnes beschlossen, die Produktion einzustellen. Nun hatte Chicuarotes seine Weltpremiere beim Filmfestival in Cannes - außerhalb der Konkurrenz.
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